Europa braucht Tempo beim Bauen – GdW in Brüssel
GdW-Präsident Axel Gedaschko sprach dort über Wege aus der europäischen Wohnungskrise und die Erwartungen der sozial orientierten Wohnungswirtschaft an die EU-Politik. Im Mittelpunkt seiner Rede standen:
- EU-Beihilfevorschriften: Die geplante Überarbeitung ist grundsätzlich zu begrüßen – sie darf aber keine neuen bürokratischen Hürden schaffen. Förderung für bezahlbaren Wohnraum muss weiterhin einfach und wirksam bleiben.
- Serielles und modulares Bauen: Die EU-Vergaberichtlinie sollte Innovation fördern statt verhindern. Gesamtvergaben müssen dort möglich bleiben, wo sie technisch und wirtschaftlich sinnvoll sind.
- Fast Lane fürs Bauen“: Wie bei der EU-Notfallverordnung für erneuerbare Energien braucht es auch im Wohnungsbau beschleunigte Verfahren – damit dringend benötigter bezahlbarer Wohnraum schneller entstehen kann.
- Bezahlbarkeit sichern: Klimaschutz im Gebäudesektor darf nicht zu Lasten der Mieterinnen und Mieter gehen – EU-Regelwerke müssen Raum für wirtschaftlich tragfähige Lösungen lassen.
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