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EU-Missionssiegel für klimaneutrale und intelligente Städte verliehen

Straßburg – Am 8. Oktober 2024 wurde das Siegel der Europäischen Union für klimaneutrale und intelligente Städte an 20 weitere Städte verliehen. Mit dem Siegel werden Pläne von Städten ausgezeichnet, bis 2030 klimaneutral zu werden.

4. November 2024
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Die Auszeichnung soll den Zugang zu öffentlicher und privater Finanzierung erleichtern. Eine eigens eingerichtete Klimastadt-Kapitalplattform soll den ausgezeichneten Städten unter anderem die Möglichkeit bieten, finanzielle Beratung in Anspruch zu nehmen und ihre Projekte einer Reihe von öffentlichen und privaten Kapitalgebern vorzustellen. Städte, die das Siegel erhalten haben, können für geplante Investitionen wie beispielsweise energieeffiziente Gebäude oder Fernwärmesysteme von einem Darlehensvolumen der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Höhe von zwei Milliarden Euro profitieren.

Insgesamt haben nun 53 Städte das Label erhalten. Unter den deutschen Städten sind Mannheim und Heidelberg, die bereits in einer der ersten Runden ausgewählt wurden. Neu hinzugekommen sind nun Aachen und Münster. Schon jetzt wird den teilnehmenden Städten attestiert, dass ihre Zielfestlegung für eine Klimaneutralität über ihre Ausschreibungen klimapolitisch positive Auswirkungen auf die geplanten Bauvorhaben aufweisen.

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Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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