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Erstes Treffen der Mietrechtskommission

Die Bundesregierung hat Ort, Zeit und Teilnehmer für die neue Mietrechtskommission festgelegt: Am 16. September findet unter der Leitung des Bundesjustizministeriums die konstituierende Sitzung statt. Ziel des Gremiums ist es, das komplexe Mietrecht umfassend zu analysieren, auf seine Wirksamkeit hin zu überprüfen und konkrete Reformvorschläge zu erarbeiten.

10. September 2025
Sebastian Duda - stock.adobe.com
Sebastian Duda - stock.adobe.com

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW wird die Interessen der sozial orientierten Wohnungswirtschaft in dieser Kommission vertreten. Neben dem GdW sind weitere Akteure aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Teil der Expertengruppe. Auch die Mieterseite ist durch den Deutschen Mieterbund und weitere Mietervereine vertreten. Ergänzt wird das Gremium durch Vertreter kommunaler und sozialer Organisationen – darunter der Deutsche Städtetag, der Sozialverband VdK sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund – und durch unabhängige Experten aus Wissenschaft und Praxis.

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Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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