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ENERGIETAGE 2025: Lösungen für die Energiewende in Deutschland – auch für die Wohnungswirtschaft

Berlin – Die Energiewende steht mehr denn je im Zentrum politischer und gesellschaftlicher Diskussionen. Angesichts der aktuellen geopolitischen Herausforderungen gewinnt die Resilienz der Energieversorgung eine neue Dringlichkeit. Vor diesem Hintergrund laden die ENERGIETAGE 2025 unter dem Motto „Energiewende jetzt: Sicherheit stärken, Klima schützen!“ dazu ein, Lösungen für die Energiewende zu diskutieren – vom 5. bis 7. Mai 2025 digital und vom 26. bis 28. Mai 2025 vor Ort in Berlin.

3. April 2025
Leon Kopplow
Leon Kopplow Photography

Als Leitveranstaltung der Energiewende in Deutschland bringen die ENERGIETAGE erneut Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Mit über 100 Veranstaltungen und mehr als 400 Referierenden bietet das Programm eine thematische Vielfalt – von den politischen Rahmenbedingungen über technologische Innovationen bis hin zu praxisnahen Lösungen für die Umsetzung der Energiewende.

Wohnungswirtschaft im Fokus: Von der Wärmewende bis zur Digitalisierung

Für die Wohnungswirtschaft halten die ENERGIETAGE 2025 ein breites Angebot an relevanten Veranstaltungen bereit. Besonders im Fokus stehen Themen wie die kommunale Wärmeplanung, Impulse für die energetische Sanierung, Konzepte zur Dekarbonisierung von Quartieren oder auch Strategien zur Nutzung von Solarstrom in der Gebäudewirtschaft.

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen beteiligt sich gemeinsam mit dem BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen mit einer Veranstaltung mit dem Titel „Energiewende gemeinsam gestalten! – digitale Lösungen zum Nutzen auch der Mieter“ an den ENERGIETAGEN. Darin beleuchten GdW und BBU praxisnah, wie digitale Gebäudeautomation dabei helfen kann, Betrieb und Nutzung von Wohngebäuden effizienter zu gestalten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie intelligente Steuerung und Monitoring nicht nur die Klimaziele unterstützen, sondern auch konkrete Vorteile für Mieter schaffen können – etwa durch Kostensenkung und eine höhere Energieeffizienz im Bestand. Best-Practice-Beispiele aus der Genossenschafts- und Unternehmenspraxis sowie wissenschaftliche Erkenntnisse liefern dabei wertvolle Impulse für die Branche.

Die Frage, ob der Weg zur Klimaneutralität im Gebäudesektor einen echten Paradigmenwechsel erfordert oder bewährte Ansätze weiterentwickelt werden sollten, steht im Zentrum einer weiteren Veranstaltung mit GdW-Beteiligung. Unter dem Titel „Auf dem Weg zur Klimaneutralität in Wohngebäuden: Paradigmenwechsel oder Kontinuität in der staatlichen Rahmensetzung“ diskutieren Vertreter aus Wohnungswirtschaft, Wissenschaft und Politik dabei kontrovers über die zukünftige Ausgestaltung gesetzlicher Vorgaben und Förderkulissen. Der Dialog zwischen Branchenexperten soll konkrete Impulse für eine praxisgerechte Umsetzung der Klimaziele im Wohngebäudebereich liefern – zwischen ambitionierten Klimaschutzvorgaben und der Sicherung bezahlbaren Wohnraums.

Das Klassentreffen der Energiewende

Die ENERGIETAGE 2025 sind nicht nur eine Plattform für den Wissensaustausch, sondern auch für das branchenübergreifende Netzwerken der relevanten Akteure. Mit Institutionen wie dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen sowie zahlreichen weiteren Fachverbänden und Unternehmen bieten die ENERGIETAGE eine einmalige Gelegenheit, um Lösungen für die Energiewende in der Wohnungswirtschaft zu diskutieren. (büh)

Die Teilnahme ist kostenfrei – Anmeldung und weitere Informationen unter www.energietage.de

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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