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Die Wohnungswirtschaft bekommt ein neues Erscheinungsbild

Berlin – Nach über zwei Jahren schließt sich heute der Kreis für ein neues Erscheinungsbild der Wohnungswirtschaft Deutschland. Der Wunsch nach einem neuen und den modernen Medien angepassten Design bestand schon deutlich länger. Vor gut vier Jahren wurden die ersten zarten Stimmen laut, dass die Wohnungswirtschaft ein neues Gesicht braucht. Nicht nur „nice to have“, sondern auch notwendig, um den Anforderungen in der stetig zunehmenden Digitalisierung der Kommunikation noch gerecht werden zu können. Das finale Go und die Entscheidung für das seit heute gültige Corporate Design erfolgte dann in den Gremiensitzungen im September 2024.

15. April 2025
GdW
GdW

Zeitgemäß, flexibel und sympathisch – das ist das neue Design der Wohnungswirtschaft und ihrer regionalen Mitgliedsverbände. Am 15. April 2025 erfolgte der Startschuss zum schrittweisen Roll-out einer neuen Designsprache mit neuem Logo, frischen Farben und einer optimierten Schrift. Damit verabschieden sich der GdW und seine Regionalverbände nach mehr als einem Jahrzehnt von ihrem alten Design, das bislang in den bewährten Händen der Design Alliance in München lag.

Das neue Design folgt dem Ansatz des „Liquid Brandings“, einem zukunftsgerichteten Gestaltungsprinzip: keine engen Vorgaben und Grenzen, sondern Flexibilität und Spielraum für die Anwendung in einer immer vielfältigeren und zusehends digitalen Medienlandschaft. Diese bewusste Offenheit ist praxisnah und geht dabei nicht auf Kosten der Wiedererkennbarkeit, denn anstelle starrer Regeln garantieren klare Gestaltungsprinzipien Konsistenz und Identifizierung.

Das neue Markenlogo kombiniert vier sich teilweise überlagernde Farbflächen, die an Gebäude und Fassaden erinnern. Sowohl Farben als auch Formen stehen dabei für die Vielfalt von Gebäuden, Lebensräumen und Menschen, für die die Wohnungswirtschaft bezahlbaren Wohnraum bietet.

Die Wohnungswirtschaft mit ihren Regionalverbänden, Unternehmen und Beteiligungen ist selbst ein äußerst vielfältiger Verbund aus Akteuren, die eine breite Palette an Namen und Firmierungen mit sich bringen. Auch diesem Tatbestand trägt das neue Design Rechnung, indem es unterschiedlichste Logo-Varianten und Farbspektren bietet, die in der Vielfalt auch stets die Einheit erkennen lassen.

In der heißen Phase hatte der GdW in einem gut 12-monatigen Prozess gemeinsam mit den Regionalverbänden an der Neugestaltung gearbeitet. Federführende Agentur war C3, der es gelungen ist, die Vielfältigkeit des Verbandes sowie die Individualität der einzelnen Mitglieder gleichermaßen in einem frischen und neuen Design zu vereinen. (gar/lau)

🚨 „Ein Frontalangriff auf die sozialverträgliche Wärmewende.“ Mit diesen deutlichen Worten kritisiert GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] auf SPIEGEL.de die Kürzungen bei der BEG-Förderung für Sanierungsmaßnahmen bei Gebäuden. Das Beispiel der @[Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt] macht die Dimension der Folgen für sozial orientierte Wohnungsunternehmen deutlich: Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer erklärt, dass sie die Zahl der klimaschonenden Sanierungen in ihrem Unternehmen von rund 1.300 auf 2.000 Wohnungen steigern und dafür jährlich 100 Millionen Euro investieren will. Infolge der abrupten Förderkürzung im Juli müssen bereits fertige Sanierungspläne jetzt aber neu kalkuliert werden und können teilweise nicht mehr umgesetzt werden. Ausgerechnet Mehrfamilienhäuser, in denen der überwiegende der rund Mieterhaushalte mit häufig mittleren und niedrigen Einkommen lebt, trifft es besonders hart: Bei einem Gebäude mit zwölf Wohnungen sinken die förderfähigen Kosten von 360.000 auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 58 Prozent. Gleichzeitig entfallen in der Regel die Tilgungszuschüsse für die wichtigen Effizienzhausstandards EH 70 EE und EH 85 EE. „Was gestern noch wirtschaftlich knapp darstellbar war, ist heute vielfach nicht mehr finanzierbar“, bringt Axel Gedaschko die Situation auf den Punkt. Die Folgen: weniger Sanierungen, fehlende Planungssicherheit und zusätzliche Belastungen für Mieterinnen und #Mieter. Dabei liegt die Sanierungsrate im Wohngebäudebestand bereits heute bei nur 0,67 Prozent. Für das Erreichen der Klimaziele wären rund zwei Prozent notwendig. Die Wärmewende braucht Verlässlichkeit und eine Förderung, die den Realitäten vermieteter Mehrfamilienhäuser gerecht wird – keine Kürzungen, die Investitionen verhindern. Zum ausführlichen Beitrag auf SPIEGEL Online (SPIEGEL+): https://lnkd.in/gVAFwQAv #GdW #Wohnungswirtschaft #Gebäudeförderung #BEG #Wärmewende #BezahlbaresWohnen #Klimaschutz

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