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Die Ursprünge der Wohnungsbaugenossenschaften

Berlin – Das Jahr 2025 steht ganz im Zeichen der Genossenschaften – eine weltweite Anerkennung der Bedeutung dieser Wirtschafts- und Lebensform. Wohnungsgenossenschaften spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie bieten bezahlbaren Wohnraum, fördern den sozialen Zusammenhalt und setzen auf langfristige Sicherheit statt kurzfristige Profite. In unserer Serie werfen wir einen Blick auf die Geschichte, die Herausforderungen und die Zukunft dieser besonderen Wohnform und zeigen, warum sie auch in den kommenden Jahrzehnten eine tragende Säule des Wohnungsmarktes bleiben.

24. April 2025
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Die Idee der Wohnungsbaugenossenschaften geht auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. In einer Zeit rasanter Industrialisierung, in der Wohnraum in den Städten knapp und teuer wurde, schlossen sich Arbeiter, Handwerker und Kleinbürger zusammen, um durch kollektive Selbsthilfe und Solidarität bezahlbare Wohnungen zu schaffen. Eine der ersten Wohnungsbaugenossenschaften in Deutschland wurde 1862 in Hamburg gegründet. Bald darauf folgten weitere Initiativen in Leipzig, Berlin und anderen Industriestädten.

Die Grundidee war einfach, aber wirkungsvoll: Mitglieder einer Genossenschaft erwarben Anteile und wurden damit Miteigentümer der gemeinschaftlichen Wohnanlagen. Dies sicherte ihnen ein lebenslanges Wohnrecht zu fairen Konditionen und schützte sie vor willkürlichen Mieterhöhungen oder Kündigungen.

Wachstum und Wandel im 20. Jahrhundert

Nach dem Ersten Weltkrieg spielten Genossenschaften eine Schlüsselrolle im sozialen Wohnungsbau der Weimarer Republik. Staatliche Förderprogramme unterstützten den Bau neuer Wohnungen, und die genossenschaftliche Idee gewann weiter an Popularität. Während der NS-Zeit wurden viele Genossenschaften gleichgeschaltet oder aufgelöst, doch nach dem Zweiten Weltkrieg erlebten sie eine Renaissance.

Besonders in den 1950er- und 1960er-Jahren, als Deutschland dringend neuen Wohnraum für die wachsende Bevölkerung benötigte, waren Wohnungsbaugenossenschaften ein zentraler Akteur. In dieser Zeit entstanden viele der noch heute bestehenden Genossenschaftswohnungen, die durch ihre solide Bauweise und sozialverträglichen Mietpreise überzeugen.

In der DDR spielten Wohnungsbaugenossenschaften ebenfalls eine wichtige Rolle. Hier waren sie oft staatlich gelenkt, boten aber dennoch vielen Bürgern eine Möglichkeit, in bezahlbarem Wohnraum mit Mitbestimmung zu leben. (zab/schi)

Dieser Beitrag ist Teil unserer Serie über Wohnungsgenossenschaften im Internationalen Jahr der Genossenschaften 2025 – das ganze Jahr über erhalten Sie in den Ausgaben der wi weitere spannende Einblicke.

🏆 #Kommunikationspreis der #Wohnungswirtschaft: Die Nominierten stehen fest! Der erste Kommunikationspreis der Wohnungswirtschaft geht in die nächste Runde: 27 Beiträge haben es auf die Shortlist geschafft – in den Kategorien #Mieterzeitung, #Website und #SocialMedia. Die Resonanz auf die Premiere zeigt, wie vielfältig und professionell Kommunikation in der Wohnungswirtschaft heute ist: 📌 127 Wohnungsunternehmen 📌 221 eingereichte Beiträge 📌 88 Mieterzeitungen 📌 61 Websites 📌 72 Social-Media-Angebote Mit dem neuen Preis entwickelt der GdW den bisherigen Wettbewerb „Deutschlands beste Mieterzeitung“ weiter. Denn gute Kommunikation findet längst auf vielen Kanälen statt: Sie informiert, schafft Vertrauen und stärkt das Miteinander in den Wohnquartieren. Die Vorjury aus dem GdW-Fachausschuss Marketing und Kommunikation hat nun die Shortlist ausgewählt. Bewertet wurden die Beiträge in drei Größenklassen – auf Grundlage eines gemeinsam mit Prof. Dr. @[Matthias Neu] und seinen Studierenden von der @[Hochschule Darmstadt] entwickelten Bewertungsverfahrens. Im Oktober entscheidet die Hauptjury über die insgesamt neun Preisträger. 🎉 Wer am Ende ausgezeichnet wird, erfahren wir am 17. November 2026 beim Tag der Wohnungswirtschaft in Berlin. Herzlichen Glückwunsch an alle nominierten Wohnungsunternehmen! Und vielen Dank an alle Wettbewerbsteilnehmer für ihre Beiträge! 👏 👉 Die vollständige Shortlist mit allen 27 Nominierten: https://lnkd.in/dTzYYuU3

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