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Berliner Erklärung: Vereinbarung für die Digitalisierung von Wohngebäuden

Industrie, Handwerk, Technologieunternehmen und Wohnungswirtschaft haben am 7. und 8. Oktober 2024 das vom BMWK geförderte Technologieprogramm SmartLivingNEXT auf den Tagen der digitalen Technologien in Berlin präsentiert. Im Mittelpunkt standen digitale Anwendungen von der Alltagsunterstützung bis zur Energiesteuerung. Am Rande der Veranstaltung hat der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW zusammen mit Partnern aus Industrie und Handwerk, die sich unter anderem in der Wirtschaftsinitiative Smart Living zusammengeschlossen haben, mit der „Berliner Erklärung“ eine Vereinbarung geschlossen, um über technische Lösungen einen rechtssicheren Datenaustausch die Digitalisierung von Wohngebäuden zu befördern.

4. November 2024
Baustelle_GdW

In einer Diskussionsrunde betonte Claus Wedemeier vom GdW, dass die Herausforderungen der Skalierbarkeit und Interoperabilität von Smart Living-Lösungen in Mehrfamilienhäusern das entscheidende Kriterium seien. Wohnungsunternehmen könnten aufgrund begrenzter finanzieller und personeller Ressourcen niemals auf einmal ihren Gebäudebestand in toto ausbauen. Deshalb forderte er skalierbare Systeme. So könne man sicherstellen, dass man bereits eingebaute Systeme bei einem möglichen Herstellerwechsel zum späteren Zeitpunkt nicht ersetzen müsse, sondern sich diese nahtlos integrieren ließen. Er forderte die Industrie auf, finanzierbare Systeme zu entwickeln, die sowohl skalierbar als auch interoperabel sind, um den spezifischen Anforderungen der Wohnungswirtschaft gerecht zu werden.

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Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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