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Bauministerkonferenz fordert Umsteuerung: Wohnungswirtschaft begrüßt Beschlüsse

Berlin – Die Bauministerkonferenz (BMK) am 26. und 27. September 2024 in Passau unter dem Vorsitz von Bayerns Bauminister Christian Bernreiter stand unter dem großen Vorzeichen Wohnungsbau. Die für Städtebau, Bau- und Wohnungswesen zuständigen Minister und Senatoren der Länder haben konstruktive Beschlüsse für die Zukunft des bezahlbaren Bauens und Wohnen gefasst, insbesondere in den Bereichen Bürokratieabbau, Bauvereinfachung und -beschleunigung sowie bezahlbarer Klimaschutz.

1. Oktober 2024
StMB
Für einfaches und kostengünstiges Bauen fordert die Bauministerkonferenz ein Umsteuern im Wohnungsbau.StMB

„Die Bauministerkonferenz hat wichtige Beschlüsse gefasst. Jetzt kommt es darauf an, dass sie auch auf Bundesebene Gehör finden und in die Umsetzung gehen. Es ist absolut wichtig, dass vorhandene Regelwerke und Planungsprozesse weiter reformiert werden, um das Bauen einfacher und kostengünstiger zu machen. Ebenso wichtig ist es, dass die Kommunen über die Baugesetzbuch-Novelle hinaus weitere Instrumente für eine vereinfachte Planung erhalten. Nur so kann ein echter Bau-Turbo gezündet werden. Der serielle und modulare Wohnungsbau muss weiter nach vorne gebracht werden und energetische Anforderungen an Gebäude dürfen nicht noch weiter nach oben geschraubt werden – auch das sind bedeutende Beschlüsse, die Realität werden müssen“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.

„Die Situation im Wohnungsbau ist weiterhin außerordentlich angespannt. Um die aktuellen Herausforderungen bewältigen zu können, bedarf es eines umfassenden Konzeptes, das viele Aspekte einschließt. Bauen muss wieder einfach und bezahlbar werden! Um die Kostenspirale nicht weiter anzutreiben, brauchen wir zum Beispiel eine inhaltliche Überprüfung der DIN-Normen und klare zivilrechtliche Regelungen, die kostengünstiges und innovatives Bauen ermöglichen. Auch bei der Novelle des Baugesetzbuchs muss der Bund noch nachbessern. Wir müssen den Kommunen hier alle Instrumente an die Hand geben, damit sie den Bau-Turbo auch wirklich zünden können“, sagte Bayerns Bauminister Christian Bernreiter und Vorsitzender der Bauministerkonferenz.

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„Quartiere der Zukunft – Von Überforderung zu Resilienz" Gestern kamen am @[EBZ - Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft] in Bochum zentrale Akteure aus Wohnungswirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen – mit einer gemeinsamen Frage: Wie lassen sich #Quartiere widerstandsfähiger machen? Steigende Armut, Zuwanderung, Wohnraummangel, Einsamkeit und eine alternde Gesellschaft setzen viele Quartiere unter massiven Druck. Dass die Antwort nur akteursübergreifend gelingen kann, zog sich wie ein roter Faden durch den Tag. Ein gutes Zusammenleben im Quartier stärkt die Demokratie. Ein Höhepunkt der Tagung war daher die Übergabe des „Bochumer Impuls 2026" an Vertreter des Bundestages und des BMWSB 🤝. Darin enthalten sind klare Forderungen an die Bundespolitik: verlässliche Förderstrukturen, tragfähige Rahmenbedingungen, Stärkung des Ehrenamtes, neue Kooperationsansätze und eine vorausschauende Belegungspolitik zur Stabilisierung der Quartiere. Ein starkes Signal – von der Analyse hin zur konkreten Handlungsagenda. Weitere Highlights: 🔹David Orr (Chair Clarion HA, ehem. CEO National Housing Federation) inspirierte mit seiner Keynote zu den „5 Giants" – Verbundenheit, Resilienz, Genügsamkeit, Vertrauen und Gesundheit – als Grundpfeiler eines neuen Verständnisses von Wohnen und Gemeinschaft. 🌍 🔹Almuth Draeger (BMWSB) machte in ihrem Vortrag deutlich, welche politischen Rahmenbedingungen es braucht, um sozialen Zusammenhalt und bezahlbares Wohnen langfristig zu sichern. 🔹Dr. Oliver Gewand (GdW) und @[Prof. Dr. Torsten Bölting] (InWIS) stellten 11 Thesen für eine resiliente Quartiersentwicklung vor. 🔹Im Dialogforum „Wissenschaft trifft Praxis" diskutierte Dr. @[Christian Lieberknecht] (GdW) mit Prof. Bölting (InWIS), @[Mathias Metzmacher] (BBSR) sowie den Bundestagsabgeordneten Hendrik Bollmann (SPD) und @[Sylvia Rietenberg (MdB)] (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) darüber, welche Instrumente und Daten resiliente Quartiere wirklich voranbringen. Das Fazit des GdW: Resiliente Quartiere entstehen nicht von allein, sie brauchen Allianzen zwischen Wohnungswirtschaft, Kommunen, Wissenschaft und Politik. Der „Bochumer Impuls" ist genau dafür ein wichtiger Startpunkt. 💪 Ein Dank gilt allen Mitwirkenden und der EBZ Akademie für einen Tag voller Impulse! #QuartiereDerZukunft #Resilienz #Wohnungswirtschaft #Quartiersentwicklung #BochumerImpuls #SozialerZusammenhalt #BezahlbaresWohnen

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