Bau-Turbo und serielles Bauen – eine erfolgversprechende Kombination
Den seriellen Neubau setzen aktuell die GSG OLDENBURG Bau- und Wohngesellschaft und GOLDBECK gemeinsam in einem ersten Bauvorhaben um. In enger Abstimmung mit der Stadt Oldenburg (Oldb) im Quartier Helleheide bereitet die GSG OLDENBURG im zweiten Bauabschnitt den weiteren Bau von 126 Wohneinheiten, und damit die Fertigstellung der Quartiersentwicklung, vor. Davon werden rund 60 Prozent im geförderten Wohnungsbau (NBank Niedersachsen), sowie 11 Gewerbeeinheiten und soziale Einrichtungen auf rund 10.000 Quadratmetern Wohn- und Gewerbefläche entstehen. Die Nutzung des Bau-Turbos erfolgt hier zur Erhöhung der Geschossigkeit im rechtsgültigen Bebauungsplan N777-F der Stadt Oldenburg.
Auch der zweite Bauabschnitt wird an das vorhandene Quartiers-Nahwärmenetz unter ausschließlicher Nutzung regenerativer Energien angebunden und erweitert dieses um eine weitere Wärmeerzeugungsanlage. Mieterstrommodelle vervollständigen den lokalen Ansatz, der die Nachhaltigkeit im Wohnungsbau bewusst in den Fokus der Bewohnenden rückt. Nach Fertigstellung aller Baukörper wird das autofreie Wohnquartier mit Quartiersgarage zudem zur ersten Fußgängerzone in einem Wohngebiet am Stadtrand, was nicht nur in Norddeutschland einmalig sein dürfte. Die Projektkosten für die Kostengruppen (KG) 300-500 + 700 belaufen sich auf rund 32 Millionen Euro.
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