60
Das geht aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) auf Basis von Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor. Knapp sieben Millionen Beschäftigte pendelten von außerhalb in eine der 80 Großstädte – rund 80.000 mehr als im Vorjahr. München bleibt das wichtigste Ziel für Berufspendler: 458.400 der dort Beschäftigten lebten 2024 außerhalb der Stadtgrenzen. Es folgen Frankfurt am Main (415.600), Berlin (398.900), Hamburg (396.300) und Köln (317.000). Den größten Zuwachs an Einpendlern gegenüber dem Vorjahr verzeichnete Köln (+11.200), gefolgt von Frankfurt am Main (+10.800), Berlin (+7.700) und Düsseldorf (+4.900). Die meisten neuen Einpendler nach Köln kamen aus anderen Großstädten im Rheinland. Der durchschnittliche einfache Arbeitsweg betrug 17,2 Kilometer und blieb damit gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. 7,23 Millionen Pendler legten mehr als 30 Kilometer zur Arbeit zurück, 4,05 Millionen mehr als 50 Kilometer und 2,36 Millionen mehr als 100 Kilometer. Die längsten durchschnittlichen Pendeldistanzen wurden in den Landkreisen Märkisch-Oderland (27,4 km), Ludwigslust-Parchim (27,3 km) und Altmarkkreis Salzwedel (27,2 km) gemessen. Auch in Landsberg am Lech (26,7 km), Pfaffenhofen an der Ilm (26,5 km) und Dahme-Spreewald (26,1 km) sind die Arbeitswege überdurchschnittlich lang.
Digital-Abo
- Unbegrenzter Zugang - alle Inhalte auf wohwi.online lesen
- Aktuellste Informationen und Hintergründe aus Wohnungspolitik
- Exklusive Newsletter
Bereits Abonnent? Einloggen