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Dort lebten nur 6,2 Prozent der Haushalte zur Miete. Nur in der Schweiz, die freilich nicht Mitglied der EU ist, liegt der Anteil der Bevölkerung, die zur Miete lebt noch höher als in Deutschland (58,8 Prozent). Jedoch gibt es innerhalb von Deutschland deutliche regionale Unterschiede bei der Frage, ob die Menschen im selbst genutzten Wohneigentum oder zur Miete wohnen. Während im Saarland (59 Prozent), in Rheinland-Pfalz (54 Prozent), Baden-Württemberg (52 Prozent) und Niedersachsen (51 Prozent) laut Gebäude- und Wohnungszählung des Zensus am 15. Mai 2022 mehr als die Hälfte der Wohnungen von ihren Eigentümern bewohnt wurden, waren es in Berlin (16 Prozent), Hamburg (22 Prozent) und Sachsen (34 Prozent) deutlich weniger. Neben einem Ost-West-Gefälle zeigt sich auch ein deutliches Stadt-Land-Gefälle beim Blick auf die Städte und Kreise in Deutschland. Die höchsten Eigentumsquoten haben dort die Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz (73 Prozent), St. Wendel im Saarland und Freyung-Grafenau in Bayern (beide 72 Prozent). Die niedrigsten Eigentumsquoten finden sich in großen Städten wie Leipzig in Sachsen (14 Prozent), der Stadt Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (15 Prozent) und Berlin (16 Prozent).
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