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Damit steigen die Baupreise im Wohnungsbau weiter deutlich stärker als die allgemeine Inflation. Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von Mai 2025 bis Mai 2026 um 4,9 Prozent. Insbesondere Dachdeckungsarbeiten sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten waren im Mai 2026 jeweils um 7,3 Prozent teurer als im Mai 2025. Die Preise für Erdarbeiten stiegen im gleichen Zeitraum um 5,4 Prozent. Die Preise für Ausbauarbeiten lagen im zweiten Quartal 2026 um 5,1 Prozent über denen des Vorjahres. Hierbei erhöhten sich die Preise für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen um fünf Prozent. Diese haben unter den Ausbauarbeiten neben Metallbauarbeiten den größten Anteil am Baupreisindex für Wohngebäude. Für Metallbauarbeiten stiegen die Preise um 4,4 Prozent. Bei Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen nahmen die Preise um 6,4 Prozent zu, bei Wärmedämm-Verbundsystemen um fünf Prozent. Ebenfalls deutlich teurer wurden die Preise für Instandhaltungsarbeiten an bestehenden Wohngebäuden. Hier betrug der Preisanstieg im zweiten Quartal sogar 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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