32,1
Dies teilte Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, auf Basis der europäischen Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) mit. Damit lag Deutschland über dem Durchschnitt der Staaten der Europäischen Union (30,0 Prozent). Deutlich niedriger fiel der Anteil etwa in den Niederlanden aus: Hier konnten lediglich 16,9 Prozent der Bevölkerung für unerwartete Ausgaben nicht eigenständig aufkommen. Auch Österreich, Belgien, Schweden, Dänemark, Luxemburg und Polen erreichten mit einem Anteil von unter 23 Prozent niedrige Werte. In Bulgarien, Lettland, Griechenland und Litauen verfügten dagegen jeweils mehr als 40 Prozent der Bevölkerung nicht über ausreichende finanzielle Rücklagen für unerwartete Ausgaben. Als unerwartet anfallende Ausgabe galt in jedem Staat in Abhängigkeit vom Einkommensniveau eine andere Summe. In Deutschland ging es um unerwartete Haushaltsausgaben in Höhe von mindestens 1.250 Euro.
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