30,3
Den Spitzenplatz im EU-Vergleich belegte wie bereits im Vorjahr Schweden mit einem Frauenanteil von 44,4 Prozent. Relativ hohe Quoten verzeichneten auch Lettland (43,8 Prozent) und Estland (43,1 Prozent). Am geringsten war der Anteil in Zypern mit 25,9 Prozent. Auch in Italien (28,6 Prozent) und den Niederlanden (30 Prozent) waren vergleichsweise wenige Führungskräfte weiblich. Im 10-Jahres-Vergleich hat der Anteil der weiblichen Führungskräfte in Deutschland leicht zugenommen: um einen Prozentpunkt von 29,3 Prozent im Jahr 2015 auf 30,3 Prozent im Jahr 2025. Im EU-Durchschnitt stieg der Anteil der weiblichen Führungskräfte in diesem Zeitraum um vier Prozentpunkte. Besonders stark war der Anstieg in Malta (13,9 Prozentpunkte), gefolgt von Estland (12 Prozentpunkte) und Österreich (7,5 Prozentpunkte). In Slowenien (-1,2 Prozentpunkte), Litauen (-1,0 Prozentpunkte) und Lettland (-0,5 Prozentpunkte) ging der Frauenanteil unter Führungskräften im selben Zeitraum leicht zurück, lag aber weiterhin über dem EU-Schnitt.