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30 Jahre Forschung für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft: InWIS feiert Jubiläum

Seit nunmehr 30 Jahren liefert das InWIS – Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung wegweisende Erkenntnisse für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Durch zukunftsorientierte Studien, präzise Umfragen und umfangreiche Forschungsprojekte unterstützt InWIS sämtliche Akteure der Branche dabei, strategische Entscheidungen auf einer fundierten wissenschaftlichen Basis zu treffen und damit den Herausforderungen zukunftsorientiert zu begegnen.

1. Oktober 2024
Andreas Molatta
Andreas Molatta

Die Anforderungen an die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft haben sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt und sind stetig gewachsen. Die Schaffung lebenswerter Quartiere, die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum und die Erfüllung ambitionierter Klimaziele zählen – neben Digitalisierung und Demografie – zu den drängendsten Themen. Auf Basis der Ergebnisse und Erkenntnisse der InWIS-Forschungsprojekte können die Wohnungs- und Immobilienunternehmen ihre Handlungsperspektiven ausrichten.

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Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes für Februar 2026 lassen zunächst aufatmen: Mit rund 22.200 genehmigten Wohnungen verzeichnen wir ein Plus von 24,1% gegenüber dem Vorjahr. Besonders bei den Mehrfamilienhäusern (+18%) zeigt sich eine vorsichtige Stabilisierung. Doch der Schein trügt. Wie #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] treffend warnt, spiegeln diese Zahlen noch den Trend vor der Eskalation im Nahostkonflikt wider. Die Realität auf den Baustellen sieht heute schon wieder anders aus: ⚡ Kostenexplosion: Fehlende Festpreise und Engpässe bei Baustoffen. 📈 Geopolitische Risiken: Die Lage an der Straße von Hormus belastet die Lieferketten massiv. 📊 Zinsdruck: Das Niveau bleibt hoch und würgt die Finanzierbarkeit ab. Was jetzt passieren muss: Damit aus der Erholung keine „Vollbremsung“ wird, fordert die Wohnungswirtschaft einen radikalen Perspektivwechsel: 🟣 „Fast Lane“ für den Wohnungsbau: Wohnraum muss als überragendes öffentliches Interesse gesetzlich verankert werden, um Genehmigungsprozesse massiv zu beschleunigen. 🔵 „E wie einfach“: Wir brauchen einen rechtssicheren Basisstandard statt überhöhter technischer Anforderungen. 🟢 Planungssicherheit: Behörden benötigen den Mut und die rechtliche Freiheit, schneller und standardisierter zu entscheiden. https://lnkd.in/duDzhPa4

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