235.000
Gegenüber dem Vorjahr ist die Nettozuwanderung mit minus 45 Prozent deutlich gesunken (2024: 430.000 Personen). Neben einer geringeren Nettozuwanderung aus den Hauptherkunftsländern von Asylsuchenden, ist die rückläufige Zuwanderung aus den Staaten der Europäischen Union (EU) eine wichtige Ursache für die gesunkene Nettozuwanderung nach Deutschland. Im Jahr 2025 betrug der Wanderungssaldo Deutschlands mit der EU minus 54.000 Personen. Bereits 2024 war er erstmals seit Jahren ins Negative gerutscht. Die größten Rückgänge des Wanderungssaldos im Vergleich zum Vorjahr waren 2025 bei Polen (-6.000 Personen), Bulgarien (-3.000 Personen) sowie Spanien, Kroatien, Griechenland und Italien (jeweils -2.000 Personen) zu beobachten. Polen und Bulgarien sind gleichzeitig auch die EU-Staaten mit den absolut größten Wanderungsdefiziten gegenüber Deutschland im Jahr 2025 (-17.000 beziehungsweise -14.000 Personen). Eine Zunahme des Wanderungssaldos im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten hingegen die Niederlande und Rumänien (jeweils +1.000 Personen). Den höchsten absoluten Wanderungssaldo innerhalb der EU gab es trotz eines Rückgangs zum Vorjahr mit Italien (+4.000 Personen).
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