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Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeiteten 2025 außerhalb ihres Wohnorts. Wie das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) auf Basis von Daten der Bundesagentur für Arbeit weiter mitteilte, ist die Zahl der Berufspendler damit gegenüber dem Vorjahr um 50.000 Personen gestiegen. Ihr Anteil lag damit bei 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. 7,02 Millionen Menschen kamen 2025 von außerhalb zur Arbeit in eine der 80 deutschen Großstädte.

17. September 2026
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Das war knapp die Hälfte der dort Beschäftigten und rund 50.000 mehr als im Vorjahr. München bleibt Deutschlands Pendlerhauptstadt: 461.400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte kamen von außerhalb zur Arbeit in die bayerische Landeshauptstadt. Es folgen Frankfurt am Main mit 422.500, Hamburg mit 402.100, Berlin mit 400.000 und Köln mit 319.900 Einpendlern. In allen fünf Städten nahm die Zahl der Berufspendler gegenüber dem Vorjahr zu: in München um 3.000, in Frankfurt am Main um 6.900, in Hamburg um 5.800, in Berlin um 1.100 und in Köln um 2.900.

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🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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