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Prozent stieg der Index der Nettokaltmieten im April 2026 gegenüber dem Vorjahr an. Die Nettokaltmieten im Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes, die vor allem die Mietenentwicklung im Bestand widerspiegeln, dämpften damit die Inflation erneut deutlich.

28. Mai 2026
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Insgesamt lag die allgemeine Teuerung im April 2026 bei 2,9 Prozent. Damit hat sich die Inflation der Verbraucherpreise insgesamt verstärkt, nachdem sie im März 2026 bereits bei +2,7 Prozent gelegen hatte. Im Februar 2026 hatte sie noch +1,9 Prozent betragen. Gegenläufig ist die Entwicklung der Nettokaltmieten. Im März lag ihre Steigerung bei 1,9 Prozent, während sie im Februar noch bei 2,1 Prozent gelegen hatte. Energieprodukte verteuerten sich gegenüber April 2025 um 10,1 Prozent. Besonders stark schlug die Teuerung bei leichtem Heizöl (+55,1 Prozent gegenüber April 2025) und Kraftstoffen (+26,2 Prozent) zu. Die Preise für Dienstleistungen insgesamt stiegen im April 2026 um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit lag die Teuerung für Dienstleistungen knapp unterhalb der Gesamtteuerung. Besonders stark im Vorjahresvergleich verteuerten sich Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+6,8 Prozent) sowie die kombinierte Personenbeförderung (+6,2 Prozent). Auch die Preise für die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,0 Prozent), Freizeit- und Kulturdienstleistungen (+3,9 Prozent), Wasserversorgung und andere Dienstleistungen an der Wohnung sowie Gaststättendienstleistungen (beide +3,2 Prozent) waren im April 2026 deutlich höher als ein Jahr zuvor.

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Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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