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11,6

Prozent der Abgeordneten im neu gewählten Bundestag haben nach Recherchen des Mediendienstes Integration einen Migrationshintergrund.

12. März 2025
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Das sind 73 Abgeordnete. Im Vergleich zum Ergebnis der vorherigen Bundestagswahl 2021 ist der Anteil nur minimal gestiegen – damals lag er bei 11,3 Prozent, das waren 83 von 736 Abgeordneten. Gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil von rund 29,7 Prozent sind Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund damit im Bundestag weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Zwischen den Parteien gibt es deutliche Unterschiede: Die Grünen haben mit 20 Prozent den höchsten Anteil an Abgeordneten mit Migrationshintergrund, 2021 waren es noch 14,4 Prozent. Auf Platz zwei folgt die Fraktion Die Linke mit 18,8 Prozent, 2021 lag ihr Anteil noch bei 28,2 Prozent. Im letzten Bundestag stellte die Fraktion Die Linke anteilsmäßig noch die meisten Abgeordneten mit Migrationshintergrund. In der SPD-Fraktion haben 17,5 Prozent der Abgeordneten einen Migrationshintergrund, 2021 waren es 17 Prozent. In Parteien links der Mitte gebe es deutlich mehr Abgeordnete aus Einwandererfamilien. Das liege daran, dass diese Parteien traditionell unterrepräsentierte Gruppen stärker unterstützten und darauf achteten, die gesellschaftliche Vielfalt auch in Wahllisten zu repräsentieren. In der CDU/CSU sind hingegen nur 6,3 Prozent der Abgeordneten mit Migrationshintergrund vertreten, 2021 lag der Anteil noch bei 4,1 Prozent. Die AfD ist die Fraktion mit dem geringsten Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund: 5,9 Prozent, 2021 waren es noch 7,2 Prozent.

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Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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