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Sitze würde die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bekommen, wenn statt der Wähler die KI über die Zusammensetzung des Landtags bestimmen würde. Dies berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) jüngst als Ergebnis eines Experiments. Dazu hatte die FAZ-Redaktion die 38 Thesen des Wahl-O-Mats der Bundeszentrale für Politische Bildung in Sachsen-Anhalt insgesamt 19 Sprachmodellen vorlegt und aus den bevorzugten Parteien der Maschinen einen Landtag berechnet.

3. September 2026
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Jedes Modell beantwortete den Fragenkatalog des Wahl-O-Mats sechsmal. Mit von der Partie waren Systeme von OpenAI, Google, Antropic, Meta, xAI und Mistral sowie Modelle chinesischer Anbieter. Das Ergebnis der KI verblüfft: Stärkste Kraft in diesem fiktiven Parlament sind Bündnis90/Die Grünen mit 37 Sitzen (beziehungsweise knapp 40 Prozent Wahlzustimmung). Auf Platz zwei folgt die SPD mit 24 Sitzen. Die Linke bekäme aufgrund der Ergebnisse der KI neun Sitze im zu wählenden Landtag; die Freien Wähler erreichen acht Sitze und die FDP fünf Sitze. Neben der aktuell in den Umfragen führenden AfD bekäme auch die CDU keinen Sitz im Landtag von Sachsen-Anhalt. Sie kam in der Summe der Parteipräfenzen in den Antworten der Sprachmodelle nicht über die
Fünf-Prozent-Hürde.

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Big Tech oder die Neuordnung von Stadt und Land Post-Distance-Development: Wohnen jenseits der Metropolen positiv denken   Heute haben wir auf dem NEW bauhaus Festival in Weimar über das Verhältnis von Stadt und Land und die Perspektiven ländlicher Räume diskutiert. Ländliche Räume haben eine Reihe von Vorteilen und sind oft durch starke Nachbarschaften geprägt. @[Johann Waschnewski] (Landrat Saale-Holzland-Kreis) betonte, dass „High tech“ auch auf dem Land wirken kann, aber bei den Menschen unbedingt andocken und damit zum „High touch“ werden sollte. Zudem plädierte er für mehr Mut der Landesentwicklungsplan bei der Ausweisung von potenziellen Entwicklungsflächen. Ob sich Kommunen positiv entwickeln, hängt aus Sicht von Prof. Peter Thomé (Lehr- und Forschungsgebiet Strategien ländlicher Räume, Hochschule Koblenz) nicht zwangsläufig von der Entfernung zur nächsten Großstadt, sondern vor allem vom sozialdynamischen Gefüge und dem Engagement der Bewohner vor Ort ab. @[Stefan Bürger] (CEO @[GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen]) plädierte aus Unternehmersicht für mehr Realismus und Marktorientierung in der Debatte um Stadt und Land. Es braucht aus seiner Sicht vor allem eine Orchestrierung der verschiedenen Ansätze für die ländlichen Räume. Die spannende Diskussion wurde von @[Frank Emrich] (Verbandsdirektor des vtw - Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.) moderiert. Vielen Dank an alle Beteiligte für die anregenden Denkimpulse.

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