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Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind armutsgefährdet. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, sind dies rund 13,3 Millionen Menschen in Deutschland, die ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze haben und deshalb als armutsgefährdet gelten. Ein Jahr zuvor hatte die Armutsgefährdungsquote bei 15,5 Prozent gelegen. Sie verfügen über weniger als 60 Prozent des mittleren Äquivalenzeinkommens der Gesamtbevölkerung. 2025 lag dieser Schwellenwert für eine alleinlebende Person in Deutschland netto (nach Steuern und Sozialabgaben) bei 1.446 Euro im Monat (2024: 1.381 Euro) und für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren bei 3.036 Euro im Monat (2024: 2.900 Euro). Betrachtet man die Armutsgefährdungsquote nach verschiedenen Haushaltstypen, weisen zwei Gruppen eine überdurchschnittlich hohe Quote auf. 30,9 Prozent der Alleinlebenden und 28,7 Prozent der Menschen in Alleinerziehenden-Haushalten hatten zuletzt ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze. Auch Personen im Ruhestand (19,1 Prozent) sind überdurchschnittlich stark durch Armut gefährdet.
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