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Prozent der Weltbevölkerung, nämlich die weltweit reichsten acht Millionen Menschen, verursachen mehr CO2-Emissionen als die ärmsten 44 Prozent oder 3,5 Milliarden Menschen der Weltbevölkerung. Darauf weist eine aktuelle Studie des Stockholm Environment Institute (SEI) für die Entwicklungshilfeorganisation Oxfam anlässlich der anstehenden UN-Klimakonferenz COP31 hin. Auch in Deutschland verursachen reiche Bevölkerungsschichten deutlich mehr Emissionen als ärmere. So ist eine Person aus den reichsten 0,1 Prozent in Deutschland für 52-mal mehr CO2 verantwortlich als eine Person aus den ärmeren 50 Prozent und sogar für 75-mal mehr CO2 als eine Person aus den ärmsten 10 Prozent. Nichts symbolisiert den klimaschädlichen Lebensstil der Überreichen eindrücklicher als Flüge mit Privatjets. Nur die reichsten 0,003 Prozent der Weltbevölkerung nutzen nach Erhebungen von Oxfam Privatjets. Dies sind etwa 250.000 Menschen und überwiegend Männer. Im Jahr 2025 verursachten Privatjets verursachten demnach weltweit insgesamt 16 Millionen Tonnen CO2. In nur zwei Sekunden verursachten alle Privatjets zusammen mehr als ein Mensch aus der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung in einem ganzen Jahr und jeder Privatjetflug verursachte durchschnittlich 3,7 Tonnen CO2: fast so viel wie ein Mensch im weltweiten Durchschnitt in einem ganzen Jahr.
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