Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

Mehr Lebensqualität durch Digitalisierung: Neue Publikation zeigt, wie Smart Cities und Smart Regions digitale Lösungen nutzen

Berlin – Städte und Regionen in Deutschland nutzen zunehmend digitale Lösungen, um das Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Die Resultate sind vielversprechend, ob in Großstädten wie Berlin oder Landkreisen wie Schwalm-Eder. Eine aktuelle Veröffentlichung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt anhand von 30 Praxisbeispielen, wie Kommunen digitale Lösungen vor Ort einsetzen – von Bildung und Umwelt über Gesundheit und Infrastruktur bis hin zu Mobilität und Sicherheit.

12. Dezember 2024
Sergey Nivens - stock.adobe.com
Sergey Nivens - stock.adobe.com

Die Sammlung richtet sich an Verantwortliche in Kommunalpolitik und Kommunalverwaltungen, die innovative Ansätze erproben und einen schnellen Überblick über Bewährtes gewinnen möchten. Die abgebildeten Steckbriefe beantworten zentrale Fragen zum Projekt, nennen die Herausforderungen, die die jeweilige Kommune mit der Maßnahme bewältigen möchte, und zeigen den Mehrwert der Lösung auf.

Digitale Lösungen in sechs Handlungsfeldern

Die Beispiele konzentrieren sich auf sechs Handlungsfelder: Im Bereich Bildung und Kultur schafft etwa die Stadt Regensburg mit barrierefreien Bildern, Videos und Audioformaten einen inklusiven Zugang zu historischen Orten und Angeboten der Altstadt. Die Stadt Münster treibt im Handlungsfeld Energie und Umwelt mit Wärmebildern gezielt energetische Sanierungen voran, während die Stadt Gelsenkirchen mit Virtual und Augmented Reality die Gesundheit ihrer Bevölkerung stärkt. Im Bereich Infrastruktur zeigt Berlin, wie Drohnen effizient zur Kanalinspektion eingesetzt werden können, während der Schwalm-Eder-Kreis ein Carsharing-Modell zur Verbesserung der Mobilität entwickelt. Auch Sicherheitslösungen kommen nicht zu kurz: Ein Beispiel ist die Stadt Aachen, die mit einer datenbasierten Planung und Vorhersage Rettungseinsätze effizienter organisiert.

Für diese und viele weitere Lösungen liefert die Veröffentlichung Informationen zu Kosten, Umsetzungsdauer sowie zur Zahl der beteiligten Akteure und Zielgruppen, die den Aufwand der Maßnahmen transparent machen. „Die 30 Beispiele verdeutlichen eindrucksvoll, wie innovativ und flexibel Städte und Regionen bereits digitale Technologien einsetzen, um lokale Herausforderungen zu lösen und die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu steigern“, erklärte Dr.Bettina Distel, die die Veröffentlichung zusammen mit Dr.Charlotte Räuchle und Daniel Regnery konzipiert und erarbeitet hat. (reg)

Interessierte finden die vom BBSR herausgegebene Veröffentlichung unter http://bit.ly/3D7turY

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 33/2026

page_1

WI 33/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw