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Jetzt handeln: Ein neuer Weg für den Klimaschutz im Wohnungsbau

Berlin – Die Initiative „Praxispfad zur CO₂-Reduktion im Wohnungsbau“ zeigt, wie der Gebäudesektor klimaneutral werden kann – sozial verträglich, wirtschaftlich machbar und ökologisch wirksam. Entwickelt von renommierten Wissenschaftlern, fordert es ein Umdenken: Weg von einseitigen Effizienzmaßnahmen, hin zu einem ausgewogenen Mix aus maßvoller Sanierung und CO₂-freier Energieversorgung.

5. Februar 2025
GdW
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Die fünf Kernforderungen der Initiative: Paradigmenwechsel für mehr Klimaschutz

  • Emissionsfreie Wärmeversorgung: Fossile Energieträger müssen zügig durch emissionsarme Technologien wie Wärmepumpen und die Nutzung industrieller Abwärme ersetzt werden. Der Ausbau erneuerbarer Energien auf Quartiersebene wird hierbei priorisiert wie bilanzielle Ansätze auf der Ebene von Gebäudeflotten und Quartieren im Allgemeinen und hier insbesondere die gebäudeübergreifende bilanzierbare Nutzung von Solarenergie.
  • Maßvolle Sanierung: Statt kostspieliger überzogener Sanierungstiefen fordern die Experten eine Sanierung, die sich an der Lebensdauer der Bauteile orientiert und unnötige Kosten vermeidet.
  • Effiziente Wärmepumpen-Nutzung: Moderne Wärmepumpen sind bereits für teilsanierte (ab EnEV 2002) oder moderat sanierte Gebäude geeignet, was den Sanierungsdruck mindert und trotzdem eine klimaschonende Wärmeversorgung ermöglicht.
  • Einführung eines Emissionsminderungspfads: Statt unübersichtlicher Regelungen plädieren die Wissenschaftler für einen verbindlichen Emissionsminderungspfad bis 2045, der klare Reduktionsziele für Gebäudeemissionen setzt und durch eine unabhängige Emissionsagentur überwacht wird.
  • Förderung von Bestandserhalt und Kreislaufwirtschaft: Neubauten sollen strengen Emissionsgrenzen entsprechen, während der Erhalt bestehender Gebäude die Nutzung grauer Energie maximiert und Abfall reduziert.

Setzen Sie mit uns ein Zeichen für bezahlbaren Klimaschutz im Gebäudesektor!Unterstützen Sie die Initiative und gestalten Sie eine zukunftsfähige Klimapolitik mit.

Alle Informationen rund um die Initiative finden Sie unter www.initiativepraxispfad.de

🏗️ EXPO REAL 2026: Jetzt müssen die Weichen fürs Wohnen neu gestellt werden Der Start der @[EXPO REAL (Messe München)] zeigt deutlich: Die Lage für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bleibt äußerst angespannt. Hohe Bau- und Finanzierungskosten bremsen den Neubau, Sanierung und Klimaschutz stellen die Unternehmen vor enorme Investitionen – und die Förderbedingungen haben sich in wichtigen Bereichen zuletzt sogar weiter verschlechtert. Umso wichtiger ist die Botschaft aus den vielen Diskussionsrunden und Gesprächen auf der Messe: Die #Wohnungswirtschaft will bauen, modernisieren und beim Klimaschutz vorankommen. Dafür braucht sie aber Rahmenbedingungen, unter denen #Investitionen wieder möglich werden und Wohnen bezahlbar bleibt. In verschiedenen Podiumsdiskussionen haben die GdW-Vorstände @[Axel Gedaschko] und @[Ingeborg Esser] deutlich gemacht, wo angesetzt werden muss: 🏠 Einfacher und günstiger bauen: Der #GebäudetypE beziehungsweise ein bezahlbarer #Basisstandard muss endlich rechtssicher möglich werden – ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität, aber mit weniger überzogenen Standards und Normen. Wir müssen wieder zu Kosten bauen können, die zu den Geldbeuteln der Menschen passen. 🌱 #Klimaschutz bezahlbar machen: Entscheidend ist nicht die theoretisch letzte eingesparte Kilowattstunde, sondern möglichst viel CO₂-Einsparung pro investiertem Euro. Dafür brauchen wir verlässliche Förderung, mehr wirksame Einzelmaßnahmen statt immer höherer Effizienzstandards und vor allem eine konsequente Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Klimaschutz und Bezahlbarkeit müssen zusammen gedacht werden. ⚖️ #Investitionen ermöglichen statt immer weiter regulieren: Bei der anstehenden #Mietrechtsreform brauchen wir eine Gesamtperspektive statt regulatorischem Klein-Klein. Missbrauch muss gezielt bekämpft werden – gleichzeitig brauchen Wohnungsunternehmen Investitionssicherheit für Neubau und Modernisierung. Auch die Vergesellschaftungsdebatte ist in vielen Gesprächen und Diskussionsrunden auf der Messe präsent. Klar ist: Vergesellschaftung schafft keine einzige neue Wohnung. Statt Kapital für die Umverteilung bestehender Wohnungen zu binden, müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, mehr bezahlbaren Wohnraum zu bauen und den Bestand zukunftsfähig zu machen. Die vielen Gespräche am Verbände+ Stand auf der EXPO REAL zeigen: An Ideen und Lösungsansätzen fehlt es nicht. Jetzt braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Komplexität und eine Politik, die gemeinsam mit der Praxis dafür sorgt, dass Investitionen wieder möglich werden.

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