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Zweifel an Wohnungsbauzielen: Mehrheit der sozialen Vermieter in Hamburg skeptisch

Hamburg – Eine deutliche Mehrheit der sozialen Vermieter Hamburgs hegt erhebliche Zweifel an einer Fortschreibung der Wohnungsbauzielendes Bündnisses für das Wohnen. Einer aktuellen Umfrage des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) zufolge gehen 88 Prozent der befragten Unternehmen davon aus, dass Hamburg in den kommenden Jahren das selbstgesteckte Ziel von 10.000 Baugenehmigungen nicht erreichen wird. Lediglich 12 Prozent teilen die Hoffnungen der rot-grünen Landesregierung.

5. Juni 2025
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Um den Bau bezahlbarer Wohnungen voranzubringen, plädiert ein Drittel der Unternehmen dafür, dass der Senat die Bezirke zum Wohnungsbau verpflichten sollte. Ein weiteres Drittel fordert vom Senat, die Landesbauordnung auf das wirklich notwendige Maß zu reduzieren.

In diesem Zusammenhang ist derzeit unter VNW-Unternehmen die Zurückhaltung über die Auswirkungen des sogenannten Hamburgs-Standards groß. 58 Prozent der Umfrageteilnehmer können derzeit nicht einschätzen, ob durch den „Hamburg-Standard“ die Baukosten wirklich sinken werden. 17 Prozent gehen sogar davon aus, dass die Kosten nicht sinken werden.

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Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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