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Wohnungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern kritisiert Intransparenz und Preise bei Fernwärme

Rostock – Die sozialen Vermieter in Mecklenburg-Vorpommern kritisieren die hohen Preise und mangelnde Transparenz bei der Fernwärmeversorgung. Stadtwerke und Kommunen würden eine Monopolstruktur aufbauen, die zu steigenden Kosten für Mieter führe. In Rostock werde beispielsweise ein Preisanstieg von 56 bis 86 Prozent bis 2025 erwartet.

20. November 2024
pixabay

Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), warnte vor der totalen Abhängigkeit von Fernwärmelieferanten, insbesondere bei Anschlusszwang. Er kritisiert zudem die fehlende Nachvollziehbarkeit der Preisermittlung und die Erhöhung der Grundpreise, die Einsparungsbemühungen der Mieter zunichte machen. Der VNW-Direktor fordert bei der Energiewende mehr Pragmatismus und die Berücksichtigung lokaler Umsetzungsmöglichkeiten.

„Die Stadtwerke, die häufig im Besitz der Kommunen sind, nutzen im Rahmen der Energiewende den Ausbau der Fernwärme, um die Preise für Heizenergie in die Höhe zu treiben“, so Breitner.

Schon jetzt sei der CO2-Preis-Anteil bei der Fernwärme höher als bei Gas. „Wir beobachten, dass die Stadtwerke im Verbund mit den Kommunen eine Monopolstruktur schaffen wollen. Dieser Versuch, kombiniert mit einem Anschlusszwang, bedeutet die totale Abhängigkeit der Mieter und Vermieter von den Fernwärmelieferanten“, sagte der Verbandsdirektor. (schir)

Die #Wärmewende scheitert nicht an fehlenden Projektideen. Entscheidend ist ihre Finanzierung – und die richtige politische sowie regulatorische Rahmensetzung. Neue Wärmenetze und moderne Infrastrukturen benötigen viel Kapital und lange Planungshorizonte. Gleichzeitig beeinflussen Regulierungen, die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), Baukosten und Anschlussquoten die Wirtschaftlichkeit. Doch wie gelingt der praktische Übergang? Von Fragen wie dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) auf dem Prüfstand bis hin zur Frage, wie man Fernwärme und Wärmepumpe intelligent miteinander versöhnen kann, gibt es viel zu besprechen. Stadtwerke, Banken, Investoren und die Wohnungswirtschaft müssen daher früh klären: • Welche Projekte erfüllen die Finanzierungskriterien? • Wie lassen sich Risiken fair verteilen? • Welche Förderinstrumente und Rahmenbedingungen (wie das GMG oder die Kommunale Wärmeplanung) schaffen echte Planungssicherheit? • Wie entstehen tragfähige Refinanzierungsmodelle im Wärmemarkt? Genau diesen drängenden Fragen widmen wir uns bei der Energiemanager-Konferenz 2026 im Rahmen des Themenblocks „Positionen zum Fortgang der Wärmewende“. Wir freuen uns sehr auf den hochkarätigen Austausch und die Diskussion mit starken Expertinnen und Experten aus der Praxis: 🎙️ @[Ingeborg Esser] (Hauptgeschäftsführung, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienwirtschaft) 🎙️@[Kerstin Andreae] (Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung, @[BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.]) 🎙️ Klaus Köhler (Partner, m3 management consulting) 🎙️ Andreas Reinhardt (Geschäftsführer, @[Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg GmbH]) https://lnkd.in/dKMhAs-f

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