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Wohnungswirtschaft in Hamburg befürchtet Kostensteigerungen durch Novellierung der BauordnungAus den Verbänden

Hamburg – Die norddeutsche Wohnungswirtschaft sieht bei der Novellierung der Hamburgischen Bauordnung Fortschritte, beklagt aber Kostensteigerungen durch höhere Anforderungen an Barrierefreiheit.

20. Dezember 2024
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„In vielen Punkten bringt die Überarbeitung der Hamburgischen Bauordnung einen Fortschritt und führt möglicherweise zu einer Reduzierung von Kosten“, sagte Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW). Allerdings dürften die künftigen Anforderungen an Barrierefreiheit bei Neubauwohnungen zu einem Anstieg der Baukosten führen.

Hintergrund ist eine neue Vorgabe der Bauordnung, wonach bei einem Neubau künftig ein Drittel aller Wohnungen barrierefrei sein soll. Bislang galt, dass lediglich ein Drittel der Wohnungen einer Etage – das war oft das Erdgeschoss – eine barrierefreie Grundausstattung enthalten muss. Zwar gelte die Neuregelung nur für Wohngebäude, die einen Aufzug hätten, sagte VNW-Direktor Andreas Breitner. „Damit sind aber die meisten Neubauprojekte betroffen.“

„Wir sind allerdings sicher, dass die neue Bauordnung rasch überarbeitet und in punkto Barrierefreiheit die Probleme ‚geheilt‘ werden“, sagte der VNW-Direktor weiter. „Wir erkennen an, dass in der Stadtentwicklungsbehörde eng und pragmatisch mit uns zusammengearbeitet wird. Uns eint das Ziel, die Hürden für die Schaffung bezahlbarer Wohnungen zu senken. Um so mehr bedauern wir, dass jetzt eine Chance vertan wurde.“

Zudem hätten sich die sozialen Vermieter gewünscht, dass in der überarbeiteten Bauordnung das Prinzip der Vollständigkeitsbestätigung beziehungsweise -fiktion für Antragsunterlagen verankert wird. Bislang führen wiederholte Nachforderungen der Genehmigungsbehörden zu einzelnen Punkten eines Bauantrags – die sogenannte Salamitaktik – zu langen Bescheidfristen“, so VNW-Direktor Andreas Breitner.

Das sei für die Wohnungsunternehmen nicht nur zermürbend, sagt Andreas Breitner. „Es treibt auch die Kosten in die Höhe. Das führt dazu, dass sich vermehrt Unternehmen diese ‚Tortur‘ nicht antun wollen und auf Wohnungsbau verzichten. Ärgerlich ist das Hamburger Versäumnis auch deshalb, weil es in der Berliner Bauordnung eine entsprechende Regelung bereits gibt. Man hätte diese einfach nur übernehmen müssen“, so Breitner. (schir)

Wie gelingt erfolgreicher Stadtumbau? Eine beeindruckende Antwort auf diese Frage bot sich GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] und @[Frank Emrich], Verbandsdirektor des @[vtw - Verband Thüringer- Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.], bei der gemeinsamen Sommertour in Leinefelde. Seit vielen Jahren gestalten die kommunale Wohnungsgesellschaft WVL und die Wohnungsbaugenossenschaft LWG die Entwicklung der Stadt gemeinsam. Was nach der Wende mit Rückbau begann, entwickelte sich zu einer außergewöhnlich engen Partnerschaft. Das Besondere: Die Tiefe der Kooperation ist einzigartig. Gemeinsam wurden Gestaltungskonzepte entwickelt, die Stadt neu gedacht und zahlreiche Projekte umgesetzt. So entstehen nach und nach aus Wohngebäuden der 1960er-Jahre moderne und attraktive Wohnangebote. Erfahrungen aus den ersten Sanierungen fließen in weitere Projekte ein. Nachträglich angebaute Balkone, Aufzüge mit Laubengängen, ein verbesserter Schallschutz und neue Wohnungsschnitte zeigen, wie Bestandsgebäude zukunftsfähig gemacht werden können. Aktuell wird diese gemeinsame Stadtgestaltung im Rahmen der Landesgartenschau sichtbar: Mit dem „Blumenblock“ haben die Partner einen Wohnblock in ein außergewöhnliches Ausstellungsobjekt verwandelt. Neben den floralen Gestaltungen bietet eine original erhaltene Nostalgiewohnung spannende Einblicke in das Wohnen vergangener Jahrzehnte. Vor Ort tauschten sich @[Tino Hartlep] von der WVL und Jörg Schiering von der LWG mit Landrätin Dr. @[Marion Frant], Bürgermeister Christian Zwingmann, Staatssekretär @[Dr. Tobias J. Knoblich], GdW-Präsident Axel Gedaschko und vtw-Verbandsdirektor Frank Emrich über die erfolgreiche Stadt- und Quartiersentwicklung in Leinefelde aus. Leinefelde zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen über Jahrzehnte hinweg gemeinsam an einer Vision arbeiten. #Sommertour #Leinefelde #Wohnungswirtschaft #Bestandsentwicklung #Stadtentwicklung #Quartiersentwicklung #Landesgartenschau

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