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Wohnungs- und Energiewirtschaft in Sachsen fordern entschlossenes Handeln für bezahlbares Wohnen, Strom und Wärme – auch nach der Bundestagswahl

Dresden – Die steigenden Kosten für Wohnen, Strom und Wärme setzenMieter und sächsische Wohnungsunternehmen zunehmend unter Druck. Damit bezahlbaresWohnen auch in Zukunft gesichert bleibt, fordern der Verband kommunaler UnternehmenLandesgruppe Sachsen (VKU), der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften (VSWG) und der vdw Sachsen – Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft gemeinsam entschlossene Maßnahmen von der nächsten Bundesregierung.

10. Februar 2025
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Die Bezahlbarkeit des Wohnens muss durch tragbare Mieten und Energiekosten gewährleistetbleiben. Geht es so wie in den vergangenen drei Jahren weiter, hätte dies nicht nur fatalewirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche Folgen und würde endgültig eine ausgewogeneKlima- und Wohnungspolitik verhindern.

„Es ist Zeit für wirksame, pragmatische und zielgerichtete Maßnahmen durch verlässlicheRahmenbedingungen. Wohnungsunternehmen sind keine Selbstverständlichkeit in Wirtschaftund Gesellschaft – wir kämpfen tagtäglich gegen Kostensteigerungen, um unsere sozialeVerantwortung und bezahlbaren Wohnraum zu erhalten“, betonte VSWG-Vorstand Mirjam Philipp.

„Die Grenzen der Belastbarkeit der sozial orientierten Vermieter und der Menschen, die bei unswohnen, sind erreicht. Sie dürfen nicht mit teilweise völlig verfehlten, überdimensioniertenVorgaben erdrückt werden, wenn wir die gemeinsamen Ziele bei Klimaschutz und Bezahlbarkeitrealisieren wollen. Die Politik darf uns dabei als Partner sehen, nicht aber als Erfüllungsgehilfenoder gar Gegner!“, erklärt vdw-Verbandsdirektor Alexander Müller.

Ihre Forderungen an die zukünftige Bundesregierung haben die zwei Wohnungsverbände mitihrem mitteldeutschen Forderungspapier vorgelegt. Denn nicht nur in Sachsen, sondern auch inMitteldeutschland sind die Voraussetzungen nahezu gleich. Auch die Verbände der sozialorientierten Wohnungswirtschaft in Thüringen und Sachsen-Anhalt fordern im Ergebnis, dass dienächste Bundesregierung den Blick auf das Refinanzierungspotential der nicht gewinnorientierten Wohnungswirtschaft richten muss. Das kann erreicht werden, indem Bürokratie abgebautund die übermäßige Regulierung begrenzt wird. Zielgerichtete Förderprogramme für einenachhaltige Wohnraumfinanzierung schaffen Anreize. Eine faire Lastenverteilung zwischenStaat, Wohnungsunternehmen und Mietern muss sichergestellt werden.

Desgleichen fordert die kommunale Energiewirtschaft einen tauglichen Investitionsrahmen, derdie Projekte der Energiewende wirtschaftlich macht. Schließlich müssen die hohen Investitionskosten in den Rechnungen abgebildet werden, weshalb Kosteneffizienz im Gesamtsystem vongroßer Bedeutung ist. VKU-Landesgeschäftsführer Dr. Florian Gräßler stellte fest: „Immer wiederhören wir: ,Wind und Sonne schreiben keine Rechnung‘. Doch wir dürfen die beträchtlichenInvestitions- und Systemkosten dahinter nicht ausblenden und müssen unsere Leistungen derDaseinsvorsorge bezahlbar halten. Kostendämpfung und soziale Abfederung sind unbedingtnotwendig und eine staatliche Aufgabe. Die Transformationskosten dürfen nicht zum endlosenPreistreiber werden.“

Ohne entschlossenes Handeln drohen drastische wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen.Mit Pragmatismus muss eine klimafreundliche wie bezahlbare Energie- und Wohnungspolitikgeschehen. Die nächste Bundesregierung ist gefordert, diese Weichenstellungen nicht längeraufzuschieben. (jak)

Die #Wärmewende scheitert nicht an fehlenden Projektideen. Entscheidend ist ihre Finanzierung – und die richtige politische sowie regulatorische Rahmensetzung. Neue Wärmenetze und moderne Infrastrukturen benötigen viel Kapital und lange Planungshorizonte. Gleichzeitig beeinflussen Regulierungen, die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), Baukosten und Anschlussquoten die Wirtschaftlichkeit. Doch wie gelingt der praktische Übergang? Von Fragen wie dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) auf dem Prüfstand bis hin zur Frage, wie man Fernwärme und Wärmepumpe intelligent miteinander versöhnen kann, gibt es viel zu besprechen. Stadtwerke, Banken, Investoren und die Wohnungswirtschaft müssen daher früh klären: • Welche Projekte erfüllen die Finanzierungskriterien? • Wie lassen sich Risiken fair verteilen? • Welche Förderinstrumente und Rahmenbedingungen (wie das GMG oder die Kommunale Wärmeplanung) schaffen echte Planungssicherheit? • Wie entstehen tragfähige Refinanzierungsmodelle im Wärmemarkt? Genau diesen drängenden Fragen widmen wir uns bei der Energiemanager-Konferenz 2026 im Rahmen des Themenblocks „Positionen zum Fortgang der Wärmewende“. Wir freuen uns sehr auf den hochkarätigen Austausch und die Diskussion mit starken Expertinnen und Experten aus der Praxis: 🎙️ @[Ingeborg Esser] (Hauptgeschäftsführung, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienwirtschaft) 🎙️@[Kerstin Andreae] (Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung, @[BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.]) 🎙️ Klaus Köhler (Partner, m3 management consulting) 🎙️ Andreas Reinhardt (Geschäftsführer, @[Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg GmbH]) https://lnkd.in/dKMhAs-f

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