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VdW Rheinland Westfalen und IGA 2027 zeichnen erste „Wohngärten“ aus

Düsseldorf – Die Kooperation zwischen dem Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen und der Internationalen Gartenausstellung (IGA 2027) Metropole Ruhr 2027 geht in die nächste Runde: Im Rahmen des gemeinsamen Projekts „100 Wohngärten für lebenswerte Quartiere“ wurden am 29. September 2025 erstmals Wohnungsunternehmen und -genossenschaften für ihre beispielhaften Projekte ausgezeichnet.

16. Oktober 2025
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Mit der Verleihung würdigen der VdW Rheinland Westfalen und die IGA 2027 das Engagement der sozial orientierten Wohnungswirtschaft für grüne, klimaangepasste und soziale Quartiersgestaltung. Die erste Bereisung führte nach Essen und Duisburg, wo drei Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften des VdW Rheinland Westfalen ihre umgesetzten Projekte präsentierten.

Drei Stationen – drei Beispiele für die Zukunft des Wohnens

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Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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