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Thüringer Preis der Wohnungswirtschaft 2025 verliehen

Suhl – Jedes Jahr im Mai treffen sich Geschäftsführende und Vorstände der Thüringer Wohnungsgenossenschaften und kommunalen Wohnungsgesellschaften zu einer zweitägigen Tagung in Suhl. In diesem Jahr wurden die Fachvorträge und die Vorstellung der aktuellen Branchendaten wieder ergänzt um die fünfte Verleihung des Thüringer Preises der Wohnungswirtschaft.

22. Mai 2025
ari (Michael Reichel)
Preisträger "WohnRäume 2025" mit Jurymitgliedern

Das Gothaer Traditionsunternehmen konnte sich im 130. Jahr seines Bestehens mit seinerherausragenden Quartierssanierung in der Altstadt Gothas gegen 20 weitere Kandidatendurchsetzen. Der Preis wird vom Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vtw) verliehen und steht unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministeriums für Digitales und Infrastruktur. Staatssekretär Dr. Tobias Knoblich überbrachte die Glückwünsche der Landesregierung und betonte die Bedeutung des Preises als Impulsgeber für den sozialen Wohnungsbau in Thüringen.

„Im Namen der Landesregierung gratuliere ich der Wohnungsbaugenossenschaft Gotha herzlich zu diesem Erfolg. Ziel des Wettbewerbs ist es, herausragende Neubau- und Sanierungsprojekte zu prämieren, die sich den vielfältigen Herausforderungen der Wohnungswirtschaft annehmen und dabei wirtschaftliche, soziale und nachahmungswürdige Projekte realisieren“, so Staatssekretär Dr. Tobias Knoblich.

Gewinner „WohnRäume 2025“: WBG Gotha mit umfassender Quartierssanierung

Die Wohnungsbaugenossenschaft Gotha e.G. überzeugte die Jury mit einem umfassenden und mutigen Projekt zur Sanierung und Aufwertung eines innerstädtischen Quartiersin der Altstadt Gothas. Rund 200 Wohneinheiten mit einer außergewöhnlichen

Gebäudevielfalt – vom Plattenbau über Neubauten bis hin zum denkmalgeschütztenAmtshaus – wurden in einem zusammenhängenden städtebaulichen Konzept vereint.Die Herausforderung bestand nicht nur in der komplexen Altstadtlage mit hohen gestalterischen Anforderungen, sondern auch in der notwendigen Kostenbegrenzung. Beideswurde in vorbildlicher Weise gemeistert. Das Projekt beeindruckt durch ein stimmiges architektonisches Gesamtbild, das unterschiedliche Bauweisen harmonisch integriert, sowie durch vergleichsweise niedrige Baukosten, was maßgeblich auf eine integrierte Projektplanung, eine professionelle Durchführung und die konsequente Nutzung von Förderprogrammen zurückzuführen ist.Die Jury würdigte das Projekt als wegweisend in wirtschaftlich und gesellschaftlich unsicheren Zeiten. Es zeigt eindrucksvoll, wie mit Mut, Entschlossenheit und Fachkompetenzlebendige, sozial durchmischte Quartiere geschaffen werden können. Der Vorbildcharakter und die Übertragbarkeit auf andere Standorte machten die Quartierssanierung derWBG Gotha zum verdienten Siegerprojekt.

„Diese Preisverleihung hat erneut gezeigt, wie breit das Leistungsspektrum der Thüringer Wohnungswirtschaft ist. Ich habe mich sehr über die hohe Teilnahme am Wettbewerb gefreut. Die mehr als 20 Einreichungen zeigen, dass unsere Wohnungsunternehmen in Thüringen die teilweise sehr spezifischen lokalen Herausforderungen vorbildlich und zukunftssicher meistern“, sagte Verbandsdirektor Frank Emrich. (bra)

Mehr Informationen finden Sie unter www.thueringer-preis-der-wohnungswirtschaft.de

Die #Wärmewende scheitert nicht an fehlenden Projektideen. Entscheidend ist ihre Finanzierung – und die richtige politische sowie regulatorische Rahmensetzung. Neue Wärmenetze und moderne Infrastrukturen benötigen viel Kapital und lange Planungshorizonte. Gleichzeitig beeinflussen Regulierungen, die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), Baukosten und Anschlussquoten die Wirtschaftlichkeit. Doch wie gelingt der praktische Übergang? Von Fragen wie dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) auf dem Prüfstand bis hin zur Frage, wie man Fernwärme und Wärmepumpe intelligent miteinander versöhnen kann, gibt es viel zu besprechen. Stadtwerke, Banken, Investoren und die Wohnungswirtschaft müssen daher früh klären: • Welche Projekte erfüllen die Finanzierungskriterien? • Wie lassen sich Risiken fair verteilen? • Welche Förderinstrumente und Rahmenbedingungen (wie das GMG oder die Kommunale Wärmeplanung) schaffen echte Planungssicherheit? • Wie entstehen tragfähige Refinanzierungsmodelle im Wärmemarkt? Genau diesen drängenden Fragen widmen wir uns bei der Energiemanager-Konferenz 2026 im Rahmen des Themenblocks „Positionen zum Fortgang der Wärmewende“. Wir freuen uns sehr auf den hochkarätigen Austausch und die Diskussion mit starken Expertinnen und Experten aus der Praxis: 🎙️ @[Ingeborg Esser] (Hauptgeschäftsführung, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienwirtschaft) 🎙️@[Kerstin Andreae] (Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung, @[BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.]) 🎙️ Klaus Köhler (Partner, m3 management consulting) 🎙️ Andreas Reinhardt (Geschäftsführer, @[Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg GmbH]) https://lnkd.in/dKMhAs-f

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