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Südwestdeutsche Wohnungswirtschaft begrüßt Gesetzentwurf zur Bauordnung im Hessischen Landtag

Frankfurt am Main – Am 25. Juni 2025 diskutierte der Hessische Landtag in erster Lesung den Gesetzentwurf der Landesregierung zur Änderung der Hessischen Bauordnung. Mit diesem Gesetz sollen die landesrechtlichen Rahmenbedingungen für das Bauen erleichtert werden.

1. Juli 2025
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„Bezahlbares Wohnen ist eine der drängendsten sozialen Fragen unserer Zeit. In ganz Hessen – vom Ballungszentrum bis in den ländlichen Raum – steigen Baukosten und wachsen die bürokratischen Hürden schneller als neuer Wohnraum entsteht. Die Novelle der Hessischen Bauordnung ist deshalb ein überfälliger Schritt, um das Bauen zu erleichtern und die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt spürbar zu entlasten“, erklärte dazu Dr. Axel Tausendpfund, Vorstand des Verbandes der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest).

„Als Verband haben wir stets deutlich gemacht: Ohne den Abbau unnötiger Bauvorschriften in der Landesbauordnung bleibt bezahlbares Wohnen ein politisches Lippenbekenntnis. Die vorgelegte Reform stellt nun wichtige Weichen – etwa durch die Genehmigungsfreiheit beim Dachgeschossausbau, weniger Stellplatzauflagen für Kraftfahrzeuge und mehr Möglichkeiten zur Nachverdichtung im Innenbereich. Diese Maßnahmen sind keine Detailfragen – sondern Voraussetzung dafür, dass bezahlbare Wohnungen entstehen“, so Dr. Tausendpfund.

Der VdW südwest hat sich von Beginn an aktiv als Mitglied der Expertenkommission „Innovation im Bau“ in die Reform eingebracht und sie mitgestaltet. „Wir begrüßen den Gesetzentwurf ausdrücklich, denn Hessen braucht eine Bauordnung, die das Bauen ermöglicht, statt zu bremsen. Klar ist auch: Diese Änderung der Bauordnung ist nur ein erster Schritt. Weitere müssen folgen, damit Bauen wieder schneller, einfacher und günstiger wird, so der Verbandsdirektor abschließend. (voo)

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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