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Soziale Wohnungswirtschaft fordert von Olaf Lies einen „Masterplan Wärmewende“ für Niedersachsen

Hannover – Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw) fordert Ministerpräsident Olaf Lies auf, schnellstens einen „Masterplan Wärmewende“ für das Bundesland aufzustellen. „Sonst können die ambitionierten Klimaziele der Landesregierung aus unserer Sicht nicht erreicht werden“, meinte vdw-Verbandsdirektorin Dr. Susanne Schmitt. Nötig sei ein Schulterschluss von Landesregierung, den kommunalen Spitzenverbänden, der Energie- und Versorgungswirtschaft, der Wohnungswirtschaft, dem Mieterbund sowie Gewerbe und Handwerk, betont die vdw-Chefin in einem Schreiben an Regierungschef Lies.

17. September 2026
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Weiter schrieb Verbandsdirektorin Dr. Schmitt: „Das Erreichen der Klimaziele im Gebäudesektor ist in Niedersachsen in weite Ferne gerückt. Die Dekarbonisierung im Gebäudebestand wird nur erfolgreich sein, wenn wir maßvolle Sanierungen ermöglichen und die Wärmeversorgung mit treibhausgasneutraler Energie organisieren.“ Die 180 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften im vdw wollen die Transformation hin zu einem klimagerechten Gebäudebestand möglichst sozialverträglich gestalten. Das bedeutet: Millionenschwere Investitionen etwa in neue Energie- und Regeltechnik sowie in die Gebäudehülle dürfen nicht zu exorbitanten Mietsteigerungen führen, die Zigtausende Mieterhaushalte finanziell massiv überfordern würden.

„Umso wichtiger ist es, Investitionen so effizient wie möglich zu gestalten. Kein Euro darf verschwendet werden. Doch leider verfolgt die Politik in Bund und Land weiterhin falsche Strategien, die absurd hohe Kosten verursachen. Allein die angestrebte CO2-Vermeidung über Effizienzhausstandards würde Jahr für Jahr bundesweit 263 Milliarden Euro kosten, mit dem wissenschaftlich gestützten Praxispfad CO2-Reduktion läge dieser Betrag bei 96 Milliarden Euro“, stellte Dr. Schmitt klar. Zum Vergleich: Aktuell werden bundesweit jährlich circa 60 Milliarden Euro in die energetische Modernisierung gesteckt.

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Die angepasste BEG-Förderung sorgt einmal mehr für große Verunsicherung und großes Unverständnis bei der sozial orientierten Wohnungswirtschaft in Deutschland. Unter den jetzigen Voraussetzungen wird es keine Wärmewende in Deutschland geben. Wir brauchen Verlässlichkeit und eine Förderung, die ihren Namen verdient. #neinzurBEGreform #BEG #Wohnungswirtschaft #Praxispfad #CO2Reduktion

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