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Reform der Grundsteuer: Der richtige Zeitpunkt ist jetzt!

Erfurt – Frank Emrich, Verbandsdirektor des vtw – Verband Thüringer Wohnungswirtschaft e. V. fordert vom Thüringer Landtag am Freitag eine Entlastung mit Augenmaß: „Jeder Schritt, der Kosten und Bürokratie verringert, ist ein Schritt in die richtige Richtung –
und vor allem in Bezug auf das Wohnen dringend nötig, um den aktuellen Druck zu verringern. Deshalb ist der Thüringer Wohnungswirtschaft jede Initiative willkommen, die
dazu beiträgt, Belastungen zu reduzieren und Verfahren zu vereinfachen.“

18. Juni 2025
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Die aktuellen Gesetzentwürfe zur Grundsteuer (Drucksache 8/1155 der Fraktion Die Linke und Drucksache 8/1269 der Fraktionen CDU, BSW und SPD) greifen wichtige Kritikpunkteauf, die auch die Thüringer Wohnungswirtschaft seit Langem benennt.

„Wir begrüßen, dass der Thüringer Landtag das Thema am Freitag aufgreifen wird. Entscheidend ist, dass am Ende eine gerechte, transparente und praxistaugliche Lösung steht– im Sinne der Mieterinnen und Mieter und derjenigen, die in Thüringen Verantwortungfür bezahlbaren Wohnraum tragen“, so vtw-Verbandsdirektor Frank Emrich.

Im Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. (vtw) haben sich 238 Mitgliedsunternehmen, darunter 186 Wohnungsunternehmen, zusammengeschlossen. Nahezu jeder zweite Mieter in Thüringen wohnt bei einem Mitgliedsunternehmendes vtw. Seit 1991 investierten vtw-Mitglieder rund 16 Milliarden Euro, überwiegend inden Wohnungsbestand. Gemeinsam bewirtschaften sie etwa 265.000 Wohnungen.

Ansprechpartnerin:Rebecca Brady |

Referentin für Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitTel.: 0361 340 10 210 | Mobil: 0172 290 789 5 | Rebecca.Brady@vtw.de

Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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