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Politische Unsicherheit und Mammutaufgaben: Thüringer Wohnungswirtschaft vor großen Herausforderungen

Zeulenroda-Triebes – Am 17. Oktober 2024 fand die jährliche Mitgliederversammlung des Verbandes Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vtw) statt. Ein zentrales Thema der Veranstaltung war die politische Lage nach der Landtagswahl vor eineinhalb Monaten, bei der die AfD als stärkste Kraft hervorging. Verbandsdirektor Frank Emrich thematisierte die schwierige politische Situation im Land und betonte, dass es nun darauf ankomme, mit den Verhältnissen umzugehen: „Es sieht nach einer sogenannten ‚Brombeer-Koalition‘ aus. Ob diese politisch genauso gesund ist wie die Frucht, wird sich noch zeigen. Die vergangenen Jahre haben uns gelehrt, auch mit komplizierten parlamentarischen Verhältnissen zu arbeiten, und genau das werden wir auch in der neuen Legislaturperiode tun.“

4. November 2024
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Ein zentrales Anliegen der Wohnungswirtschaft ist die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum. „Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind immens: Hohe Inflation, explodierende Baukosten, der ohnehin anstehende zweite Sanierungszyklus und gleichzeitig die Auflagen zur Erreichung der Klimaziele“, so Frank Emrich. Besonders die Dekarbonisierung des Gebäudebestands und die damit verbundenen Kosten wurden als Mammutaufgabe benannt. „Weder Vermietende noch Mietende können diese gewaltigen Summen allein stemmen. Daher ist eine verlässliche finanzielle Unterstützung aus dem Landeshaushalt 2025 dringend erforderlich.“

Frank Emrich forderte von der Politik, sich auf die Umsetzung konkreter Maßnahmen zu konzentrieren, wie etwa die kommunale Wärmeplanung, die er als Chance bezeichnete: „Wenn wir jetzt Leitungen verlegen, sollten wir dies weise und zukunftsorientiert nutzen und gleich eine umfassende kommunale Netzplanung umsetzen, die auch Strom, Wasser und Telekommunikation berücksichtigt.“

Herausforderungen und Chancen im ländlichen Raum

Frank Emrich hob auch die Bedeutung des ländlichen Raums für die Entlastung der Wohnungsmärkte in den Ballungsräumen hervor: „Nur durch eine attraktive Entwicklung des ländlichen Raums können wir die Wohnungsmärkte in Erfurt, Weimar und Jena entspannen.“ Die Wohnungswirtschaft sei bereit, hier aktiv mitzuwirken, um stabile und zukunftssichere Strukturen zu schaffen, die sowohl dem ländlichen als auch dem städtischen Leben zugutekommen.

Blick nach vorn

Der vtw wird sich weiterhin mit Nachdruck für die Interessen seiner Mitglieder einsetzen. „Wir erwarten von den Menschen in der Thüringer Politik eine Konzentration auf die Dinge, die auf Landesebene machbar sind und deren konsequente Umsetzung außerhalb der üblichen gedanklichen und tatsächlichen Silos, über Ministerien und Parteien hinweg. Die Kommunale Wärmeplanung, die Entwicklung des ländlichen Raumes, die Stärkung von Quartieren oder gute Stadtentwicklung sind keine Ressort-Projekte, sie erfordern Zusammenarbeit! Auch aus sehr verschiedenen Positionen kann man mit Kompromissbereitschaft, offener Denkweise und einer Orientierung am Wohl der Thüringer Bürger und Bürgerinnen ein gemeinsames Konzept entwickeln“, so Frank Emrich abschließend. (brad)

Den aktuellen Geschäftsbericht der Thüringer Wohnungswirtschaft finden Sie unter https://vtw.de/publikationen/geschaeftsbericht/

🏗️ Bezahlbares Bauen als „neues Normal“   Die #BID fordert eine schnelle politische Einführung des Gebäudetyps E und einen echten Perspektivwechsel im Wohnungsbau. Kostenoptimiertes #Bauen darf kein kompliziertes Sondermodell bleiben – es muss zum neuen Standard werden.   Jede Verzögerung verteuert den Wohnungsbau weiter und verschärft die Wohnraumknappheit. Entscheidend sind einfache Regeln, Haftungssicherheit und ein klar definierter Basisstandard, der bezahlbares, sicheres #Wohnen ermöglicht – ohne Überregulierung. https://lnkd.in/dhGgiiA8

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