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Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg: eine Chance für den Wohnungsbau

Hamburg – Der BFW Landesverband Nord, der Immobilienverband Deutschland (IVD) Nord und der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) befürworten eine Bewerbung der Hansestadt um die Olympischen und Paralympischen Spiele und sehen darin erhebliche Chancen für Stadtentwicklung, Wohnungsbau und Infrastruktur. Hierfür stehen bereits finanzielle Mittel des Bundes bereit. Zugleich betonen die Verbände, dass für eine erfolgreiche Umsetzung noch wichtige Voraussetzungen zu schaffen sind.

23. April 2026
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Der Bund hat zugesagt, die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Deutschland zu fördern. Nun steht Hamburg im Wettbewerb mit den anderen deutschen Bewerbungen: Berlin, München und der Region Rhein-Ruhr. Eine erfolgreiche Bewerbung würde dazu führen, dass Fördermittel in die Hansestadt fließen und hier langfristig wirken können.

Ein zentrales Element der Olympiabewerbung ist das olympische Dorf, das in der Science City Hamburg Bahrenfeld entstehen soll. Dort ist ohnehin ein neues Wohnquartier vorgesehen. Durch die Spiele könnte dieses Projekt deutlich schneller realisiert werden. Nach den Spielen würde Wohnraum für rund 9.000 Menschen bestehen bleiben – mit einem hohen Anteil geförderter Wohnungen.

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Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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