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Niedersachsens Ministerpräsident Weil zu Gast beim Neujahrsempfang der Wohnungswirtschaft

Hannover – Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw) hat bei seinem Neujahrsempfang am 16. Januar 2025 in Hannover mehr als 250 Gäste begrüßt. Dabei waren unter anderem der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Belit Onay, der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und weitere Vertreter der Landesregierung, die Bremer Bausenatorin Özlem Ünsal sowie zahlreiche Parlamentarier.

23. Januar 2025
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vdw-Verbandsdirektorin Dr. Susanne Schmitt betonte in ihrer Begrüßung den Wert einer bezahlbaren und angemessenen Wohnung in einer Zeit von Veränderung und Unsicherheit. Positiv sei der vertrauensvolle Kontakt zwischen der sozial orientierten Wohnungswirtschaft und den beiden Landesregierungen. Gemeinsam habe man mit den Novellierungen der Bauordnungen und in der Wohnraumförderung schon viel erreicht. Aber, so Dr. Schmitt weiter, „es gibt in beiden Ländern noch Optimierungsbedarf“, und daran müsse in diesem Jahr gearbeitet werden.

Der vdw zielt vor allem auf eine Verbesserung der Wohnungsversorgung für die sogenannte arbeitende Mitte ab. „Wir brauchen im zweiten Förderweg einen Tilgungszuschuss, um Neubauwohnungen für eine Nettokaltmiete von 7,50 Euro pro Quadratmeter schaffen zu können. Erforderlich ist außerdem eine weitere Förderung für Mietwohnungen mit einer höheren Einstiegsmiete“, adressierte die Verbandsdirektorin an die Vertreter der Landesregierungen.

Ein weiteres Problem für die Wohnungswirtschaft sind und bleiben die hohen Baukosten. „Sie verhindern, was auch die Wirtschaftsweisen im Sachverständigenrat der Bundesregierung fordern: eine Stärkung des Neubaus“, betonte Dr. Schmitt. Sie forderte die Landesregierungen erneut auf, endlich die Grunderwerbsteuer und andere kostenträchtige Vorgaben zu senken, um den Wohnungsbau anzukurbeln.

Die Verbandsdirektorin verwies auch auf Lösungsvorschläge für eine klimagerechte und zugleich sozialverträgliche Modernisierung des Gebäudebestandes, die eine Wissenschaftler-Initiative Ende des vorigen Jahres präsentiert hat. „Bis jetzt versucht die Politik, allein den Vermietern die Kosten für die energetische Sanierung aufzubürden. Aber wie soll das funktionieren“, fragte Dr. Schmitt. Der Praxispfad CO2-Reduktion kombiniere in kluger Weise eine maßvolle Gebäudesanierung mit der flächendecken CO2-neutralen Energieversorgung. Die vdw-Chefin appellierte an die Landesregierungen, „diesen neuen Weg politisch zu unterstützen“. Konkret forderte sie eine „niedersächsische und bremische Geothermie-Offensive“.

Dr. Schmitt kündigte an, dass der vdw weiter auf eine faire und zielorientierte Zusammenarbeit mit den Landesregierungen in Hannover und Bremen setze. Sie rief die Politik dazu auf, mit Mut voranzugehen „und uns Sicherheit und Zuversicht auf neuen Wegen“ zu geben. (ens/schi)

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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