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Herausforderungen und neue Zeiten für die Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen

10. September 2026
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Düsseldorf – International sind politische Gewissenheiten verloren gegangen, auf Bundesebene greifen die ersten Reformen der neuen Bundesregierung, in Nordrhein-Westfalen gelten neue Regeln fürs Bauen – und in Rheinland-Pfalz hat im Mai eine neue Landesregierung die Arbeit aufgenommen. Was bedeuten diese neuen Zeiten für die sozial orientierte Wohnungswirtschaft? Das wurde auf dem Verbandstag des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen  am 2. und 3. September 2026 in Koblenz diskutiert.

Die Baukosten hoch, die Zinsen gestiegen, es werden immer weniger Wohnungen fertiggestellt – dabei wären mehr Wohnungen dringend nötig, damit die Menschen in den Ballungszentren wieder günstiger wohnen können und auf dem Land mehr barrierefreie Wohnungen entstehen. Diese prekäre Lage bildete den Hintergrund der Gespräche und Reden auf dem Verbandstag mit mehr als 400 Teilnehmenden aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle.

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🚨 Wohnungswirtschaft warnt vor Sanierungsbremse: #Wärmewende bei Mietwohnungen droht unbezahlbar zu werden Im Vorfeld der Bauministerkonferenz und mit Blick auf die Haushaltsverhandlungen warnt der #GdW: Die neuen Förderbedingungen der BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) drohen die Wärmewende im Mietwohnungsbau massiv auszubremsen. Die harten Fakten am Beispiel eines Mehrfamilienhauses mit zwölf Parteien: 📉 Die förderfähige Kostenbasis für Einzelmaßnahmen sinkt von 360.000 Euro auf nur noch 153.000 Euro – ein Einbruch von 57,5 Prozent. Das trifft keine Luxussanierungen, sondern genau die sozial orientierten Vermieter, die große Bestände schrittweise und bezahlbar klimaneutral machen müssen. Wer die Kostenbasis für Mehrfamilienhäuser mehr als halbiert, gefährdet bezahlbaren Wohnraum und lässt hohe Energiekosten für Mieterinnen und Mieter unnötig lang bestehen. Die Forderungen des GdW an den Bund: 1️⃣ Kürzung zurücknehmen: Die degressive Kürzung der förderfähigen Kosten bei Mehrfamilienhäusern stoppen. 2️⃣ SerSan-Bonus ausweiten: Den Bonus für serielles Sanieren (SerSan) auf den praxisnahen Standard Effizienzhaus 85 öffnen. 3️⃣ Fokus auf Wirkung: Die Förderung konsequent an echter CO₂-Minderung, Einfachheit und Kostenwirksamkeit ausrichten – statt nur auf den theoretisch höchsten Standard. Die #Bauministerkonferenz muss ein klares Signal an den Bund senden: Nur mit verlässlichen Rahmenbedingungen und auskömmlicher Förderung kann langfristig in den Klimaschutz investiert werden!

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