Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

Hamburg-Standard auf dem Prüfstand: 13 Bauprojekte sollen Praxistauglichkeit zeigen

Hamburg – Um die Praktikabilität des „Hamburg-Standards“ zu überprüfen, hat die Stadt Hamburg zusätzlich zum Pilotquartier Wilhelmsburger Rathausviertel in den sieben Bezirken der Hansestadt 13 Bauvorhaben mit insgesamt rund 1.200 Wohnungen ausgewählt. Die Projekte sollen dazu dienen, Erkenntnisse für künftige Bauprojekte, die im „Hamburg-Standard“ errichtet werden sollen, zu gewinnen.

24. Juli 2025
icon_landesverband_hamburg_1548x1152px

„Gut, dass der Hamburg-Standard jetzt liefern will: Baukostensenkungen müssen auf der Baustelle ankommen. Es wird Zeit, dass wir ins Umsetzen kommen. Wir haben schon seit Jahren kein Erkenntnisproblem. Wir wissen es längst: Bauen hierzulande ist derzeit zu bürokratisch, zu aufwändig und damit viel zu teuer“, erklärte dazu Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW).

Wer heute ohne öffentliche Förderung mit dem Bau einer Wohnung beginnt, der muss am Ende eine monatliche Nettokaltmiete nehmen, die zwischen 18 und 20 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche liegt – und das nur, um eine ‚schwarze Null‘ zu schreiben.

Kosten liegen bei etwa 1.600 Netto kalt

Bei einer 80-Quadratmeter-Wohnung werden so zwischen 1.440 und 1.600 Euro im Monat fällig. Und zwar ohne Nebenkosten. Die liegen heute bei rund drei Euro pro Quadratmeter Wohnfläche – also 240 Euro im Monat. Das können selbst viele Haushalte mit gutem Einkommen nicht mehr bezahlen.

„Also ja: Es ist gut und richtig, dass wir endlich vom Reden ins Machen kommen und Erfahrungen sammeln, wo der ‚Hamburg-Standard‘ funktioniert – und wo nachgebessert werden muss“, so Breitner.

Die sozialen Vermieter haben in der jüngeren Vergangenheit immer und immer wieder darauf gedrängt, gegen die steigenden Baukosten etwas zu unternehmen. „Deshalb freue ich mich, dass mit der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Bergedorf Bille und der HANSA Baugenossenschaft zwei VNW-Mitgliedsunternehmen zwei der 13 Bauprojekte verantworten“, so Breitner.

Ein VNW-Unternehmen ist schon weiter

Aber ein anderes VNW-Unternehmen ist schon viel weiter. Die Baugenossenschaft FLUWOG-NORDMARK errichtet derzeit am Vielohweg ein Wohngebäude im Sinne des ‚Hamburg-Standards‘.

Dort wird die größte Einsparung beim Schallschutz erreicht. Die Verringerung der Deckenstärke von 20 auf 16 Zentimeter und gezielte Materialeinsparungen führen dazu, dass rund 120.000 Euro gespart werden können.

Und das Beste daran ist: Experten habe das weitgehend fertig gestellte Gebäude geprüft und festgestellt, dass es keine Einschränkungen beim Schallschutz gibt.

„Die sozialen Vermieter werden damit ihrer Verantwortung gegenüber ihren Mieterinnen und Mietern gerecht, ihnen dauerhaft bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Zugleich zeigt sich, dass sie innovative Unternehmen sind, die alles tun, um auch in schwierigen Zeiten das bezahlbare Wohnen zu realisieren“, sagte Breitner abschließend. (schir)

🏆 #Kommunikationspreis der #Wohnungswirtschaft: Die Nominierten stehen fest! Der erste Kommunikationspreis der Wohnungswirtschaft geht in die nächste Runde: 27 Beiträge haben es auf die Shortlist geschafft – in den Kategorien #Mieterzeitung, #Website und #SocialMedia. Die Resonanz auf die Premiere zeigt, wie vielfältig und professionell Kommunikation in der Wohnungswirtschaft heute ist: 📌 127 Wohnungsunternehmen 📌 221 eingereichte Beiträge 📌 88 Mieterzeitungen 📌 61 Websites 📌 72 Social-Media-Angebote Mit dem neuen Preis entwickelt der GdW den bisherigen Wettbewerb „Deutschlands beste Mieterzeitung“ weiter. Denn gute Kommunikation findet längst auf vielen Kanälen statt: Sie informiert, schafft Vertrauen und stärkt das Miteinander in den Wohnquartieren. Die Vorjury aus dem GdW-Fachausschuss Marketing und Kommunikation hat nun die Shortlist ausgewählt. Bewertet wurden die Beiträge in drei Größenklassen – auf Grundlage eines gemeinsam mit Prof. Dr. @[Matthias Neu] und seinen Studierenden von der @[Hochschule Darmstadt] entwickelten Bewertungsverfahrens. Im Oktober entscheidet die Hauptjury über die insgesamt neun Preisträger. 🎉 Wer am Ende ausgezeichnet wird, erfahren wir am 17. November 2026 beim Tag der Wohnungswirtschaft in Berlin. Herzlichen Glückwunsch an alle nominierten Wohnungsunternehmen! Und vielen Dank an alle Wettbewerbsteilnehmer für ihre Beiträge! 👏 👉 Die vollständige Shortlist mit allen 27 Nominierten: https://lnkd.in/dTzYYuU3

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 40/2027

wi_2640_eMag

WI 40/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw