Bezahlbarer Neubau in München vor dem Stillstand
Während größere Bestandshalter sich vom Neubau abwenden und sich auf die Modernisierung ihrer Bestände konzentrieren, kämpfen neu gegründete Genossenschaften ums Überleben. Die Umsetzung geplanter Projekte scheitert oft an fehlender Planungssicherheit. Im schlimmsten Fall müssen sich die jungen Genossenschaften wieder auflösen. „Das ist ein Drama für die Genossenschaften und die Stadtgesellschaft“, sagte Birgit Eckert-Gmell, Vorsitzende der Vereinigung Münchner Wohnungsunternehmen (VMW).
Seit dem Jahr 2015 wurden nach Angaben des VdW Bayern 14 Wohnungsgenossenschaften in München gegründet. Stand heute sind von diesen sechs aufgelöst, drei sind noch ohne konkretes Bauprojekt und fünf Genossenschaften haben es bis zum ersten Projekt geschafft. Die Ursache sind fehlende Grundstücke, die gestiegenen Bauzinsen und eine zuletzt schwierige Situation bei der Wohnraumförderung“, erklärte Verbandsdirektor Hans Maier.
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