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Antrag der hessischen FDP-Fraktion zum Dachgeschossausbau: VdW südwest unterstützt Forderung nach HBO-Novelle

Frankfurt am Main – Am 10. Oktober hat der Hessische Landtag über einen Antrag der FDP-Fraktion diskutiert, den Dachgeschossausbau deutlich zu vereinfachen, damit zügig mehr Wohnraum entstehen kann. Der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest) begrüßt den Vorstoß und plädiert für weitere Anpassungen der Hessischen Bauordnung (HBO), um der Krise auf dem Wohnungsmarkt zu begegnen.

4. November 2024
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„Wir stimmen mit den Antragstellern überein, dass im Ausbau von Dachgeschossen ein großes Potenzial liegt – gerade in Ballungszentren wie dem Rhein-Main-Gebiet, wo es enorm schwierig ist, neue Flächen zu erschließen. Daher sollte die HBO so geändert werden, dass der Ausbau grundsätzlich genehmigungsfrei ist, sofern keine statischen, konstruktiven oder brandschutzrechtlichen Bedenken bestehen“, sagte Dr. Axel Tausendpfund, Vorstand des VdW südwest.

Tausendpfund fordert aber noch weitere Maßnahmen. „Auch bei der Aufstockung von Bestandsgebäuden sollten für den neuen Gebäudeteil nur die aktuellen Anforderungen an Statik und Brandschutz gelten. Zudem sollten für den bestehenden Gebäudeteil nicht neue Vorgaben hinsichtlich Lärm- und Brandschutz sowie Barrierearmut hinzukommen.“ Denn wäre dies der Fall, würden die Vorhaben insgesamt so teuer, dass Bauherren davon Abstand nähmen.

Darüber hinaus plädiert der Vorstand des VdW südwest dafür, die Stellplatzverpflichtungen zu reduzieren. Häufig müssten Stellplätze gebaut werden, die niemand brauche. Gerade bei Tiefgaragenstellplätzen in Innenstädten und den damit verbundenen Baukosten müsste die Wohnraummiete um bis zu 1,50 Euro pro Quadratmeter erhöht werden – eine unnötige Verteuerung, die das Schaffen bezahlbaren Wohnraums deutlich erschwere.

Auch beim Schallschutz spricht sich Tausendpfund für Änderungen in der HBO aus. „Die Anforderungen gehen weit über das nötige Maß hinaus. Deutschland baut die dicksten Geschossdecken in Europa, Das ist schlecht für die CO2-Bilanz und macht das Bauen unnötig teuer. Die HBO sollte nur Mindeststandards festlegen, getreu dem Motto: Gut ist gut genug“, so Tausendpfund.

Er verweist darauf, dass die Zeit dränge. Das zeige sich auch an der aktuellen Entwicklung der Baugenehmigungszahlen. Diese sind im Juli 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat um fast die Hälfte (48,5 Prozent) eingebrochen. Damit sei absehbar, dass sich die Wohnungsnot weiter verschärfe, denn was nicht genehmigt werde, könne auch nicht gebaut werden.

(voo)

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes für Februar 2026 lassen zunächst aufatmen: Mit rund 22.200 genehmigten Wohnungen verzeichnen wir ein Plus von 24,1% gegenüber dem Vorjahr. Besonders bei den Mehrfamilienhäusern (+18%) zeigt sich eine vorsichtige Stabilisierung. Doch der Schein trügt. Wie #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] treffend warnt, spiegeln diese Zahlen noch den Trend vor der Eskalation im Nahostkonflikt wider. Die Realität auf den Baustellen sieht heute schon wieder anders aus: ⚡ Kostenexplosion: Fehlende Festpreise und Engpässe bei Baustoffen. 📈 Geopolitische Risiken: Die Lage an der Straße von Hormus belastet die Lieferketten massiv. 📊 Zinsdruck: Das Niveau bleibt hoch und würgt die Finanzierbarkeit ab. Was jetzt passieren muss: Damit aus der Erholung keine „Vollbremsung“ wird, fordert die Wohnungswirtschaft einen radikalen Perspektivwechsel: 🟣 „Fast Lane“ für den Wohnungsbau: Wohnraum muss als überragendes öffentliches Interesse gesetzlich verankert werden, um Genehmigungsprozesse massiv zu beschleunigen. 🔵 „E wie einfach“: Wir brauchen einen rechtssicheren Basisstandard statt überhöhter technischer Anforderungen. 🟢 Planungssicherheit: Behörden benötigen den Mut und die rechtliche Freiheit, schneller und standardisierter zu entscheiden. https://lnkd.in/duDzhPa4

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