EU-Kommission legt „Affordable Housing Act“ vor – GdW sieht richtige Richtung, aber noch keinen Game Changer
Erstmals adressiert die Europäische Kommission Wohnungsmärkte mit besonderem Druck systematisch und erkennt an, dass die Wohnungsknappheit vor allem auf einem strukturellen Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage beruht. „Dass die Kommission das mangelnde Wohnungsangebot endlich als Kernproblem benennt und sozialen sowie bezahlbaren Wohnungsbau ausdrücklich aufwertet, ist ein wichtiges Signal“, so Axel Gedaschko, Präsident des GdW. Positiv bewertet der Verband zudem, dass Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt, leerstehende Gebäude aktiviert und moderne Bauweisen stärker zugelassen werden sollen.
Als Erfolg wertet der GdW auch, dass der Vorschlag einen klaren Fokus auf serielles, modulares und Off-Site-Bauen legt – ein Ergebnis der intensiven Gespräche mit der Kommission.
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