Austausch mit Housing Task Force der EU-Kommission: GdW präsentiert konkrete Lösungen
Die Europäische Kommission wurde vor Ort durch Dr. Michael Stierle und Balazs Palvolgyi vertreten, während weitere Kollegen aus Brüssel digital zugeschaltet waren. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW war für den Austausch breit aufgestellt: Neben Präsident Axel Gedaschko und Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser brachten die Fachreferenten Christian Gebhardt und Dr. Sabine Schäfer sowie Dr. Özgür Öner, Leiter des GdW-Büros in Brüssel, ihre Expertise in die Runde ein. Abgerundet wurde die Runde durch Vertreter von Vonovia und der Verbände Haus & Grund sowie dem Zentralen Immobilienausschuss (ZIA).
Der GdW nutzte die Gesprächsrunde, um eine Reihe konkreter Maßnahmen zur Entlastung des Marktes vorzustellen. Darunter die sogenannte ‚Fast-Lane‘, die einen befristeten Abwägungsvorrang für die Schaffung von Wohnraum vorsieht. Darüber hinaus adressierte der GdW die dringende Notwendigkeit, das Mietrecht präziser an europäische Vorgaben anzupassen. Nur so lassen sich die ambitionierten energetischen Anforderungen in einer Weise umsetzen, die für die Unternehmen in der Praxis auch wirtschaftlich leistbar bleibt. Zudem forderte der Verband, die Finanzierungsmodalitäten stärker an die Realität von Bestandshaltern und langfristig orientierten Investoren anzupassen.
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