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Projektbesichtigung mit der EU-Kommission – Sozialverträgliche Energiewende im Gebäudebestand

Berlin – Am 11. März empfing der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW die für die energiepolitischen Richtlinien der EU verantwortlichen Vertreter der Europäischen Kommission, Referatsleiter Robert Nuij und Teamleiterin Nina Neumann. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Frage, wie die sozialverträgliche Umsetzung der Energiewende und der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) im Gebäudebestand gelingen kann – veranschaulicht am Beispiel der Nachverdichtung und mieterfreundlichen Sanierung der Wohnungsgenossenschaft Märkische Scholle in Berlin-Lichterfelde.

16. März 2026
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Foto: GdW

Gemeinsam mit den den Vertetern der Märkischen Scholle Jochen Icken, Technischer Vorstand, und Sebastian Zutz, Finanzvorstand, sowie Taco Holthuizen, CEO der eZeit Analytics , verschafften sich Neumann und Nuij sowie der GdW vor Ort ein Bild davon, wie Klimaschutz, Energieeffizienz und bezahlbares Wohnen miteinander verbunden werden können. Im Anschluss folgte ein vertiefender Austausch mit GdW-Präsident Axel Gedaschko und Vorstand Dr. Christian Lieberknecht.

Das Beispiel der Märkischen Scholle zeigt, dass angemessene energetische Standards, innovative Wärmeversorgung und sozialverträgliche Mieten keinen Widerspruch darstellen, wenn Quartiere ganzheitlich gedacht werden. Das machte die Projektbesichtigung besonders wertvoll, da vielen EU-Entscheidungsträgern der Quartiersansatz und seine Bedeutung für Klimaneutralität bislang wenig vertraut sind. In vielen Mitgliedstaaten fehlen vergleichbare wohnungswirtschaftliche Strukturen, weshalb Klimaneutralität und Sanierung häufig auf das Einzelgebäude reduziert gedacht werden.

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