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Nationale Plattform soll sozialen Wohnungsbau in Frankreich stärken

Paris – Der französische Partnerverband des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, die Union sociale pour l’Habitat (USH), hat die Gründung einer nationalen Plattform für sozialen, bezahlbaren und nachhaltigen Wohnungsbau bekannt ­gegeben. Ziel der Initiative ist es, den Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten zu erleichtern und die Umsetzung von ­Wohnungsbauprojekten zu beschleunigen.

1. Oktober 2026
icon_immobilie04_1548x1152px_©Grand Warszawski

Am 23. September 2026 unterzeichneten das französische Ministerium für Stadtentwicklung und Wohnungswesen, die Caisse des Dépôts (CDC), die Union sociale pour l’Habitat (USH), die Europäische Investitionsbank (EIB) sowie die Entwicklungsbank des Europarats (CEB) eine entsprechende Absichtserklärung. Unterstützt wird das Vorhaben von der Europäischen Kommission. Die Plattform soll einen Beitrag zur Bewältigung der anhaltenden Wohnungskrise in Frankreich leisten.

Zu den zentralen Aufgaben der neuen Kooperationsplattform gehören die bessere Erschließung europäischer Finanzierungsinstrumente für Projekte des sozialen und bezahlbaren Wohnungsbaus, die Bereitstellung technischer Unterstützung für Projektträger sowie der Austausch über Investitionsbedarfe und geplante Bauvolumina. Darüber hinaus sollen die beteiligten Institutionen ihr Fachwissen bündeln, um Hemmnisse für die Realisierung von Wohnungsbauprojekten frühzeitig zu identifizieren und Lösungsansätze zu entwickeln.

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🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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