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Europäisches Parlament nimmt Bericht zur Wohnungskrise in der EU an

Brüssel – Nachdem der Sonderausschuss des Europäischen Parlaments (EP) zur Wohnungskrise bereits im Februar über den Bericht des Spaniers Borja Giménez Larraz (EVP) abgestimmt hat, hat nun auch das Plenum des Europäischen Parlaments am 10. März 2026 den finalen Bericht mit 367 Ja-Stimmen, 166 Nein-Stimmen und 84 Enthaltungen angenommen.

17. März 2026
EP Plenary Session - Housing crisis in the European Union with the aim of proposing solutions for decent, sustainable and affordable housing
© European Union 2026 - Source : EP

Zuvor waren zahlreiche Änderungsanträge eingereicht worden, um den vom Sonderausschuss verabschiedeten Bericht zu ändern. Insbesondere hatten die Fraktionen der Linken und der Grünen/EFA gefordert, Hausbesetzungen zu entkriminalisieren und die Rechte der Mieter zu stärken. Mit Ausnahme eines Antrags der S&D (Sozialdemokraten), 20 Milliarden Euro für die Europäische Kindergarantie bereitzustellen, wurden alle für die Plenarabstimmung vorgelegten Änderungsanträge abgelehnt.

Der finale Bericht fordert EU-Initiativen zur Bekämpfung steigender Preise und Wohnungsknappheit durch die Förderung von Bau- und Renovierungsmaßnahmen. Der EU-Plan der Kommission für erschwinglichen Wohnraum soll demnach spezifische Mittel für Renovierungen, die Verbesserung der Energieeffizienz von Wohngebäuden und die Bekämpfung von Energiearmut vorsehen. Zudem sollten alle neuen Wohnungen Qualitätsstandards in Bezug auf Isolierung, Energieeffizienz und Luftqualität erfüllen.

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Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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