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Europäisches Parlament beschließt Einrichtung eines Sonderausschusses Wohnungskrise

Brüssel – Das Europäische Parlament hat in seiner letzten Plenarsitzung im Dezember die Einrichtung eines Sonderausschusses zur Wohnungsbaukrise beschlossen. Dieser Sonderausschuss wird vorerst für die Dauer von 12 Monaten bestehen und 33 Mitglieder umfassen.

16. Januar 2025
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In einem nächsten Schritt wird die Zusammensetzung des Ausschusses während der Plenartagung in Straßburg vom 20. bis 23. Januar 2025 bekannt gegeben. Die Wahl der Vorsitzenden und der stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses erfolgt dann im Rahmen der konstituierenden Sitzung, voraussichtlich Anfang Februar.

Ferner hat die EU-Kommission Stefan Moser, Referatsleiter in der Generaldirektion Energie, zum Mitglied der Task Force Wohnungsbau berufen. Die Task Force ist in der Generaldirektion Energie angesiedelt und wird von Matthew Baldwin, stellvertretender Direktor in der Generaldirektion Energie, geleitet. Die personelle Besetzung der Task Force der soll im März 2025 abgeschlossen werden.

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW bewertet diese Vorhaben positiv. Mit dem Sonderausschuss Wohnungskrise wird es zum ersten Mal einen für Wohnungsbau verantwortlichen EP-Ausschuss geben. Mit Stefan Moser wird ein Experte in die Task Force Wohnungsbau der EU-Kommission berufen, der mit der sozial orientierten Wohnungswirtschaft vertraut ist. (öne/zeis)

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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