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Europäischer Plan für bezahlbaren Wohnraum: GdW veröffentlicht Vorschläge

Brüssel/Berlin – Bezahlbares Wohnen ist längst keine nationale Herausforderung mehr, sondern eine europäische. Die EU-Kommission hat im Frühjahr 2025 den Grundstein für einen European Affordable Housing Plan gelegt – eine wohnungspolitische Initiative mit klarer sozialer Ausrichtung. Ziel ist es, strukturelle Ursachen der Wohnraumkrise anzugehen und gleichzeitig Klimaschutz, Investitionsfähigkeit und soziale Ausgewogenheit miteinander zu verbinden.

5. Juni 2025
Der_GdW
Foto_URBAN_RUTHS

Mit einem ersten Aufruf zur Stellungnahme im April 2025 startete die Kommission in die Konsultationsphase. Öffentliche Workshops und weitere Beteiligungsmöglichkeiten sind bis Dezember vorgesehen. Der Plan für bezahlbaren Wohnraum soll unter anderem strukturelle Treiber der Wohnraumkrise ansprechen, effektive Maßnahmen zur Unterstützung des Wohnens ermöglichen, die Baukosten reduzieren und die Umweltverträglichkeit von Gebäuden verbessern.

Der GdW unterstützt den Affordable Housing Plan mit Vorschlägen, die wohnungswirtschaftliche Probleme in Deutschland verringern oder beseitigen können. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Balance zwischen Bezahlbarkeit und Nachhaltigkeit, da der bestehende Zielkonflikt nicht gelöst, sondern nur ausbalanciert werden kann. Der Verband hat sich an der Konsultation beteiligt und eine Stellungnahme eingereicht. Darin macht er konkrete Vorschläge, wie bezahlbares Wohnen europaweit gefördert werden kann – ohne die Umweltverträglichkeit aus dem Blick zu verlieren. Ein Überblick über die wichtigsten Punkte:

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Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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