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Europäische Strategie für den Wohnungsbau

Brüssel – Die Europäische Kommission hat am 24. Juli 2025 eine Aufforderung zur Stellungnahme zur Europäischen Strategie für den Wohnungsbau gestartet. Mit dieser Strategie verfolgt die Kommission das Ziel, die Kluft zwischen Wohnraumangebot und -nachfrage zu verringern.

31. Juli 2025
artjazz - stock.adobe.com
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Neben der Beschreibung der aktuellen Situation und der Herausforderungen, mit denen der Bausektor konfrontiert ist, wird eine Reihe von Maßnahmen vorgeschlagen, um die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Baugewerbes zu steigern und bezahlbaren Wohnraum sicherzustellen.

Die geplanten Maßnahmen umfassen unter anderem:

  • die Förderung innovativer Bautechniken im Rahmen der Bauprodukteverordnung durch Normen und Standards, um Bauprozesse zu vereinfachen und Kosten zu reduzieren,
  • einen verbesserten Zugang zu Rohstoffen durch die Festlegung von Kriterien für das Ende der Abfalleigenschaft sowie Förderung der Kreislaufwirtschaft,
  • die Erleichterung des Zugangs zu Finanzierungsmöglichkeiten,
  • die Modernisierung und Vereinfachung von Baugenehmigungsverfahren und
  • die Vollendung des EU-Binnenmarktes für Bauleistungen.

Darüber hinaus soll die Digitalisierung eine zentrale Rolle bei der Förderung der Wettbewerbsfähigkeit des Ökosystems und des Wohnungsbaus spielen. Die Frist für Rückmeldungen läuft bis zum 18. September 2025. Konkret geht es darum, Daten zu bestehenden Problemen und Engpässen zu sammeln, die Bauprojekte behindern oder verzögern, sowie Informationen über bestehende und vorgeschlagene Initiativen auf europäischer, nationaler, regionaler oder lokaler Ebene zur Verbesserung der Produktivität zu erfassen. Auf Grundlage dieser Daten möchte die Kommission entsprechende Maßnahmen entwickeln.

Für das erste Quartal 2026 sind eine Mitteilung und ein Aktionsplan vorgesehen, die voraussichtlich einen Fahrplan für Maßnahmen enthalten und gegebenenfalls einzelne Legislativvorschläge umfassen werden. (öne)

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