Zinsanstieg im EH55-Programm kontraproduktiv – verlässliche Bedingungen nötig
Berlin – Die zum 2. März gesenkte Verzinsung im Rahmen der Effizienzhaus-55-Plus-Förderung sollte eigentlich neue Investitionen im Wohnungsbau anstoßen. Bereits wenige Tage später sind die Zinsen jedoch wieder auf über 1,2 Prozent gestiegen. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW kritisiert, dass der kurzfristige Förderimpuls damit verpufft und statt Planungssicherheit erneut Unsicherheit für Investitionen entsteht.
Mitte Dezember vergangenen Jahres ist die zeitlich befristete Effizienzhaus-55-Plus-Förderung gestartet. Die Förderung erfolgt mittels zinsverbilligter KfW-Kredite und kommunaler Zuschüsse. Seit dem Start wurden rund 17.000 neue Wohneinheiten gefördert. Um das Programm attraktiver zu gestalten, wurden die Zinssätze zum 2. März 2026 weiter gesenkt. Eine Förderung war damit zunächst für einen Zinssatz von einem Prozent effektiv pro Jahr möglich bei 10 Jahren Laufzeit und 10 Jahren Zinsbindung.
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