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Wohnungsbau-Tag 2026: Bauvorhaben beschleunigen, Basisstandard sichern

Berlin – Am 26. März fand in Berlin der Wohnungsbau-Tag unter dem Motto: "Worauf wartet Deutschland? Raus aus der Krisenstarre auf dem Wohnungsmarkt" statt. Mit führenden Politikern diskutierte das Verbändebündnis Wohnungsbau über aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungen für die Wohnungskrise in Deutschland.

30. März 2026
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T. Seifert

„Wenn wir den Wohnungsbau in Deutschland endlich wieder in Gang bringen wollen, brauchen wir einen echten Perspektivwechsel. Zu lange drehen sich Debatten im Kreis, statt Lösungen konsequent umzusetzen. Entscheidend ist jetzt, Planungs- und Genehmigungsprozesse spürbar zu beschleunigen und klare Prioritäten zu setzen“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.

In angespannten Wohnungsmärkten muss das Wohnen deshalb als überragendes öffentliches Interesse gesetzlich verankert werden. Heute scheitern oder verzögern sich viele Projekte nicht an einem einzelnen Hindernis, sondern an komplexen Abwägungsprozessen zwischen unterschiedlichen Schutzgütern. Das führt in der Praxis dazu, dass sich Projekte verzögern, weil Entscheidungen immer wieder verschoben und nicht getroffen werden.

„Wir brauchen einen klaren Vorrang für den Wohnungsbau. Das würde den Bau- und Genehmigungsbehörden die notwendige rechtliche Sicherheit geben, schneller und mutiger zu entscheiden. Ein solcher Abwägungsvorrang muss gezielt auf die Schaffung neuen Wohnraums ausgerichtet sein, insbesondere in Gebieten mit angespannten Märkten“, so Gedaschko.

Gleichzeitig brauchen wir bundesweit einen rechtlich verlässlichen und praxistauglichen Basisstandard für den Wohnungsbau. Einheitliche und schlanke Vorgaben sind der Schlüssel, um Baukosten zu senken. Ein solcher Basisstandard würde zum „neuen Normal“ werden: Er ermöglicht eine rechtssichere Baukostenreduzierung, vermeidet Streit über einzelne DIN-Abweichungen und sorgt für einfachere, transparentere Vertragsbeziehungen zwischen Bauunternehmen, Vermietern und Mietern.

„Entscheidend ist ein klarer Systemwechsel: Nicht länger die aufwendige Regelung von Ausnahmen zu überhöhten Standards, sondern die Festlegung eines abgesenkten, bezahlbaren gesetzlichen Leitmaßstabs. Abweichungen nach oben bleiben jederzeit möglich, nach unten jedoch nicht. Das schafft Klarheit, reduziert bürokratischen Aufwand und macht Vereinbarungen auch juristisch deutlich einfacher und sicherer“, sagte Gedaschko.

„Unser Ziel ist klar: mehr Tempo, mehr Verlässlichkeit und weniger Komplexität. Denn am Ende geht es darum, dass Menschen wieder schneller eine bezahlbare Wohnung finden und sich die Lage in den angespannten Märkten nachhaltig verbessert“, so der GdW-Präsident abschließend. (zeis)

Die gemeinsame Pressemeldung der Verbände finden Sie hier.

Die Studie finden Sie hier.

Impressionen von der Veranstaltung finden Sie in unserer Mediathek.

Der Berufsstand der #Wirtschaftsprüfer braucht eine starke, praxisnahe Selbstverwaltung – und eine klare, verantwortungsvolle Stimme im Beirat. 🏛️ Der GdW unterstützt die Kandidatur von WP / StB @[Ingeborg Esser] für die Beiratswahl 2026 der #Wirtschaftsprüferkammer auf der @[Dörschell-Liste]. GdW-Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser steht für: ✔ praxisnahe Regulierung ✔ #Proportionalität statt Überregulierung ✔ eine starke, moderne #Selbstverwaltung ✔ die Sicherung der Besonderheiten gesetzlicher #Prüfungsverbände Als Hauptgeschäftsführerin vertritt Ingeborg Esser seit vielen Jahren die Belange mittelständischer Strukturen – mit klarem Blick für Verantwortung, Qualität und Umsetzbarkeit. 🏗️ Diese Erfahrung und klare Haltung bringt sie überzeugend in die Arbeit des WPK-Beirats ein. 🤝

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